Chiemgauer Alpen

Dandlbergalm vom Neubeurer See

1
Tourdaten:
Gesamtgehzeit:  2:45 h
375 Höhenmeter
8,6 Kilometer

Dandlbergalm am Samerberg - Wanderung vom Neubeurer See über Oberpößnach, Vordersteinberg, Anker und Schilding mit Rückweg über den Salinweg

Charakter: Leichte Bergwanderung, auf der 375 Höhenmeter überwunden und knapp 9 Kilometer zurückgelegt werden. Der Anstieg über Oberpößach, Anker und Schilding erfolgt über geteerte Wege und Straßen und über einen Karrenweg. Der alternative Abstieg über den Salinweg leitet über Forstwege und kleine teils steinige und wurzelige Waldpfade. Für den beschriebenen Abstieg neben einem Mindestmaß an Trittsicherheit auch Orientierungssinn notwendig.

Anfahrt: Über die Autobahn München - Salzburg zur Ausfahrt Rohrdorf. Nach der Ausfahrt in Richtung Neubeuern und Nußdorf am Inn halten. Der Landstraße über Altenbeuern und Neubeuern nach Unterpößnach folgen. Gleich nach der Siedlung rechts in den Parkplatz des Neubeurer Sees einbiegen und dort das Auto abstellen. Von April bis Oktober ist der Parkplatz gebührenpflichtig.

Mit Bus & Bahn: Mit dem Meridian oder der Bahn von München nach Rosenheim. Von Rosenheim mit der Bus-Linie 9490 (Richtung Nußdorf am Inn) zur Haltestelle Unterpößnach, Neubeuern (Fahrplan und Buchung). Mit dem Bayern-Ticket fahren bis zu 5 Personen für 25 Euro + 6 Euro je Mitfahrer nach Unterpößnach.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
47.759789, 12.137066 (in Google Maps öffnen)

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Die Dandlbergalm am Samerberg ist ein beliebtes Ganzjahresziel. Am Fuße des Dandlbergs gelegen lässt sich der Berggasthof aus sämtlichen Himmelsrichtungen auf leichten Anstiegswegen erreichen. Im Inntal bietet sich als Ausgangspunkt der Neubeurer See an. Hier lässt sich ein sonnenverwöhnter und aussichtsreicher Weg einschlagen, der das ganze Jahr über machbar ist. Der Anstieg leitet uns zum Großteil auf asphaltierten Wegen über kleine Weiler hinauf zur Alm. Während der Wanderung können wir immer wieder den Blick über das Inntal zum Kranzhorn, zum Wildbarren, zum Großen Riesenkopf und zum Wendelstein genießen. Später rücken auch die Hochries und das Feichteck ins Blickfeld, bevor uns ein steiler Fahrweg durch den Bergwald des Dandlbergs hinauf zur Alm bringt. Auch hier werden wir von einem herrlichen Inntalblick erwartet. Nach einer verdienten Stärkung auf der Terrasse des Berggasthofs schlagen wir den alternativen Abstiegsweg über die schattige Nordseite ein. Über Forstwege und kleine Waldpfade erreichen wir den Salinweg, der uns zurück nach Oberpößnach und zu unserem Aufstiegsweg bringt.

Wegbeschreibung: Vom Parkplatz am Neubeurer See gehen wir zurück zur Landstraße, wenden uns nach links und folgen der Straße ein Stück nach Norden. Nach wenigen Metern überqueren wir die Landstraße und schlagen den Teerweg („Wasserleite“) auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein. Die Wasserleite führt uns nach Süden und zu einer Weggabelung. Hier orientieren wir uns nach schräg links und bleiben so am Teerweg, der uns in südöstlicher Richtung steiler bergauf leitet. Nach einem großzügigen Linksbogen lehnt sich der Teerweg wieder zurück und führt uns in moderater Steigung durch eine hügelige Graslandschaft. Später vollzieht unser Weg eine Linkskurve und wir erreichen den Weiler Oberpößnach. Dort gehen wir geradeaus weiter und kommen nach einem Rechtsbogen zu einer beschilderten Verzweigung.

Hier ignorieren wir den Abzweig zum Salinweg, gehen geradeausweiter und folgen dem Teerweg südwärts. Dieser vollzieht kurz darauf einen Linksbogen und bringt uns an einem Marterl mit einer Sitzbank vorbei zum Weiler Vordersteinberg. Von Vordersteinberg führt uns ein Karrenweg weiter in östlicher Richtung nach Hintersteinberg. Dort biegen wir am Eingang zum Weiler bei einem riesigen Wegkreuz scharf links in den beschilderten Weg zur Dandlbergalm ein. Der breite Weg vollzieht kurz darauf eine Rechtskurve und wendet sich somit wieder nach Osten. Nach einem kurzen steileren Anstieg lehnt sich der Fahrweg zurück und leitet uns zu einem Waldstück. Wir durchstreifen den Bergwald und erkennen im Anschluss vor uns Dandlberg. Dann verlieren wir ein paar Höhenmeter und erreichen in einem Rechtsbogen den Weiler Anker.

In Anker wählen wir an einer Weggabelung den rechten (unteren) Weg zur Dandlbergalm. Dieser leitet uns nach der kleinen Ortschaft noch ein paar Meter bergab und im Anschluss weiter nach Brunn. In Brunn beleiben wir immer am Fahrweg, verlassen den Weiler in östlicher Richtung und kommen in einem sanften Gegenanstieg nach Schilding. Kurz nach Passieren des Ortsschildes biegen wir bei der ersten Möglichkeit scharf links ab Richtung Dandlbergalm. Ein steiler Fahrweg führt uns in westlicher Richtung hinauf zu einem Waldstück. Der kurvige Fahrweg schlängelt sich durch den Wald des Dandlbergs und leitet uns zu guter Letzt hinauf zur Dandlbergalm, die wir nach einer Gehzeit von 1 ½ Stunden erreichen. An der Almterrasse werden wir von einem wunderbaren Blick über das Inntal zum Wendelstein und zum markanten Breitenstein erwartet.

Rückweg: Für den alternativen Abstieg über den Salinweg gehen wir rechts am Hütteneingang vorbei und wenden uns am Querweg nach links (Wegweiser „Neubeuern, Dandlberg-Gipfel“). Ein Karrenweg bringt uns in nordwestlicher Richtung hinauf zu einem Funkmasten und zum Sattel am Fuße des Dandlbergs. Hier ließe sich rechtshaltend innerhalb von 20 Minuten der bewaldete Dandlberg-Gipfel erreichen. Für den direkten Rückweg gehen wir geradeaus weiter (Schild „Holzham, Neubeuern, Dandlbergstraße“). In nördlicher Richtung queren wir über einen Pfad die Dandlberg-Westseite und treffen nach einem steileren Abstieg auf einen Forstweg. Nun wenden wir uns nach links und folgen dem Forstweg, der gleich darauf eine Rechtskurve vollzieht. Wenig später biegen wir am Schild Dandlbergalm-Neubeuern links in einen unbeschilderten Pfad ein. Der Pfad führt uns durch den schattigen Bergwald steiler bergab und wird nach kurzer Zeit deutlich holpriger.

Über den steinigen und wurzeligen Waldweg gelangen wir schließlich hinunter zu einer Forststraße, in die wir linkshaltend einbiegen. Nun folgen wir dem Forstweg ein Stück nach Westen. In einer scharfen Rechtskurve gehen wir geradeaus weiter und schlagen einen Karrenweg ein, der uns ein Stück bergauf bringt. Nun heißt es aufpassen: Sobald der Weg flacher wird, zweigt rechter Hand ein kleiner Pfad vom Karrenweg ab. Über den steilen Steig gelangen wir in nordwestlicher Richtung hinunter zum Salinweg. Wir biegen linkshaltend in den Salinweg ein und folgen diesem in kurzzeitig sanfter Steigung westwärts. An einem Wendeplatz geht der breite Weg in einen Pfad über, dem wir über eine Lichtung hinunter zum Abzweig oberhalb von Oberpößnach folgen. Dort treffen wir auf unseren Aufstiegweg, der uns wieder hinunter zum Parkplatz am Neubeuerer See bringt (1 ¼ Stunden ab der Dandlbergalm).

Einkehrmöglichkeit:
Dandlbergalm (770 m), Tel. +49 (0)8032/7060. Ganzjährig geöffnet, Montag und Dienstag Ruhetag.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
460 m - 645 m + 0:45 0:45 Anker
645 m - 770 m + 1:00 1:30 Dandlbergalm
770 m - 567 m + 0:40 2:10 Salinweg
567 m - 460 m + 0:35 2:45 Neubeurer See

Autor: Didi Hackl
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