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Deutschland  Chiemgauer Alpen

Hochries (1569 m) von Spatenau

T2 - Bergwanderweg T2
Dauer Aufstieg
Aufstiegszeit
2:30 h
Dauer Abstieg
Abstiegszeit
2:15 h
Strecke
Strecke
10,1 km
Höchster Punkt
Höchster Punkt
1569 m
Höhenmeter Aufstieg
Höhenmeter
750 m
Höhenmeter Abstieg
Höhenmeter
750 m

Von Spatenau auf die Hochries

  • Beliebte Wanderung am Samerberg auf die Hochries mit herrlichem Blick aufs Kaisergebirge
  • Aufstieg von Spatenau über die Seitenalm mit Einkehrmöglichkeit in der Hochrieshütte
  • Alternativer Weiterweg zur Pölcherschneid und Abstieg über die Doaglalm
Didi Hackl
Tourenbericht von Didi Hackl
Datum der Tour:  14.07.2023

Wegverlauf:

Wanderparkplatz Spatenau (770 m) - Linderalm (990 m) - Seitenalm (1333 m) - Hochries (1569 m) - Pölcherschneid (1380 m) - Doaglalm (980 m) - Spatenau (800 m)

Charakter:

Insgesamt mittelschwierige Bergwanderung (T2), die über breite Forst- und Almwege sowie über kleine, teils steinige Wege und Pfade führt. Besonders der Übergang von der Hochries Richtung Pölcherschneid verlangt bis zum Sattel vor dem Karkopf Trittsicherheit. Die anspruchsvolle Überschreitung des Karkopfs (T3+) wird bei dieser Tour ausgespart. Eine ausführliche Beschreibung zum Karkopf finden Sie hier.

Anfahrt:

Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Achenmühle. Nach der Ausfahrt links, in Achenmühle rechts Richtung Grainbach und in Grainbach nicht nach links zur Hochriesbahn abbiegen, sondern rechts halten und bis zum gebührenpflichtigen Wanderparkplatz Spatenau fahren (5 Euro Parkgebühr, Stand 2026).

Koordinaten des Ausgangspunkts:

47.74979877, 12.21764445

Karte:

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Tourenbeschreibung:

Der Hausberg von Rosenheim mit der am Gipfel gelegenen Hochrieshütte zieht viele Besucher an. Besonders die Hochriesbahn sorgt dafür, dass man am Berg eher selten allein ist. Dennoch sieht man auf der Hochries gerne über etwas mehr Betrieb hinweg, denn die Einkehrmöglichkeit am Gipfel inklusive wunderbarem Ausblick auf das Chiemgau und die Chiemgauer Bergwelt entschädigen für alles. Schon der Anstieg von Spatenau über die Seitenalm ist kurzweilig und ab der Wimmeralm auch aussichtsreich.

Wer nicht auf dem gleichen Weg absteigen möchte, kann den Rückweg über die Pölcherschneid und die Doaglalm einschlagen. Dabei umgehen wir den Karkopf auf seiner Nordseite. Für eine Karkopf-Überschreitung geht man die Runde idealerweise wie hier beschrieben in umgekehrter Richtung, damit man die Klettereien an seinem schrofigen Südwestgrat im Aufstieg bewältigen kann. Leichter ist hingegen das Feichteck, das man ausgehend der Pölcherschneid noch mit dranhängen kann (20 Minuten Aufstieg und 15 Minuten Abstieg zusätzlich).

Aufstieg:

Vorschaubild 1Am Wanderparkplatz Spatenau überqueren wir die Straße und wenden uns am Wegweiser nach links Richtung Feichteck und Hochries. Auf einem steinigen Waldweg gewinnen wir die ersten Höhenmeter und treffen später auf einen Forstweg. Wir folgen ihm ein kurzes Stück nach links und schwenken gleich wieder rechts in den nächsten Waldweg ein. Dieser vollzieht gleich darauf eine Rechtskurve und bringt uns hinauf zu einer Fahrstraße. Wir bleiben nun auf der Fahrbahn, lassen den Abzweig zum Moserboden links liegen und kommen nach einem Waldstück und einer Linkskurve zu einer Verzweigung. Hier gehen wir geradeaus weiter.

Vorschaubild 2Der nun flache und breite Weg leitet uns im sonnenverwöhnten Gelände südostwärts. Einen Abzweig lassen wir links liegen und erreichen nach einem Waldstück das Gebäude der Linderalm. Kurz nach der Alm halten wir uns an einer Weggabelung leicht links. Die Steigung des Weges nimmt nun wieder zu und wir wandern in Serpentinen zügig bergauf. Nach einer längeren Geraden und einem Übertritt bringt uns ein gestufter Weg bringt uns zu den Wiesen der Wimmeralm empor. Wir passieren ein Drehkreuz und biegen an der nächsten beschilderten Verzweigung scharf rechts ab. In Kehren führt uns nun der Weg durch lichten Wald weiter aufwärts.

Vorschaubild 3Sobald sich die Bäume zurückziehen, erreichen wir die Seitenalm. Wir passieren die aussichtsreich gelegenen Gebäude der Seitenalm. Nach der letzten Stallung biegen wir an einem Wegweiser links ab. Wir wandern in Kehren weiter bergauf und wandern entlang einer Felswand auf den Bergwald zu. Im Wald vollzieht unser Weg eine Linkskurve und wir steigen zum Kammverlauf hinauf. Am Bergrücken wenden wir uns nach links und gehen innerhalb von 20 Minuten zum Gipfel der Hochries empor.

Abstieg:

Vorschaubild 4Für den Abstieg wählen wir die alternative Route über die Pölcherschneid und die Doaglalm. Hierzu folgen wir dem Kammverlauf zurück zum Wegweiser, den wir nach 10 Minuten erreichen. Nun lassen wir unseren Aufstiegsweg rechts liegen und wandern und halten unsere Grundrichtung bei. Wir bleiben am Kammverlauf und steigen über Schrofen kurz aufwärts. Von der Anhöhe wandern wir über den steinigen Pfad über einige Felsstufen bergab und erreichen durch ein lichtes Waldstück ein Gatter. Nach dem Gatter peilen wir den Sattel zwischen der Hochries und dem Karkopf an. Wir passieren ein großes Marterl und gelangen am Fuße des Karkopfs zu einer Verzweigung Abzweig.

Vorschaubild 5Nun biegen wir rechts ab und halten uns an der folgenden Verzweigung gleich wieder links (Wegweiser „Feichteck“). Wir queren an der Nordseite des Karkopfs vorbei, durchschreiten ein Gatter und erreichen die Pölcherschneid (1380 m). Am Ende des Wiesensattels stoßen wir auf einen Schilderbaum. Wer noch einen Gipfel mit dran hängen möchte, kann von hier noch das Feichteck (1514 m) besteigen (20 Minuten Hinweg und 15 Minuten Rückweg). Für den direkten Abstieg über die Doaglalm biegen wir am Wegweiser schräg rechts ab und überwinden am Weidezaun einen Übertritt. Wir tauchen in den schattigen Bergwald ein und Kehren wandern in südwestlicher Richtung bergab.

Vorschaubild 6Nach einem Rechts- und einem sanften Linksbogen leitet uns der Weg in mehreren Kehren hinab zu einer Verzweigung, die sich ein Stück oberhalb der Sachrinnstein-Jagdhütte befindet. Nun wenden wir uns scharf nach rechts (→ und verlassen den Forstweg gleich wieder linkshaltend über einen kleinen Waldpfad. Nach einer Linkskurve führt uns dieser hinunter zu einem Querweg, in den wir scharf rechts einbiegen. Der Waldweg schlängelt sich in der Folgezeit in Serpentinen bergab. An einer Schranke verlassen wir den Bergwald und wandern über freies Almgelände an der Doaglalm vorbei. Dann durchstreifen wir ein Waldstück und kehren im Anschluss zum Aufstiegsweg zurück, dem wir hinunter nach Spatenau folgen.

Alternative Anstiege zur Hochries:

Einkehrmöglichkeiten:

Doaglalm (980 m), Tel. +49 (0)8032 82 19. Aktuelle Öffnungszeiten und Ruhetage siehe Homepage der Alm.

Einkehr- & Übernachtungsmöglichkeiten:

Hochrieshütte (1568 m), DAV Sektion Rosenheim, Tel. +49 (0)8032/8210. Beinahe ganzjährig geöffnet. Betriebsurlaub und aktuelle Öffnungszeiten siehe Homepage der Hütte.

Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
Aufstieg800 m- 1330 m+ 1:451:45Seitenalm
Aufstieg1330 m- 1569 m+ 0:452:30Hochries
Abstieg1569 m- 1496 m+ 0:453:15Karkopf
Abstieg1496 m- 980 m+ 1:154:30Doaglalm
Abstieg980 m- 800 m+ 0:305:00Wanderparkplatz Spatenau
Gipfelbuch

★★★★☆
4,3 von 5 Sterne (6 Bewertungen)

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