Chiemgauer Alpen

Hochrieshütte (1568 m)

Hochrieshütte

Die Hochrieshütte thront auf dem Gipfel der Hochries

Die Hochrieshütte ist ein Schutzhaus der DAV Sektion Rosenheim am Gipfel der Hochries. Von Grainbach lässt sich das Schutzhaus mit der Seilbahn erreichen. Die Hochriesbahn ist von Mitte/Ende März bis Anfang November in Betrieb. Dementsprechend gut besucht ist die Terrasse der Hochrieshütte, von der man einen fantastischen Ausblick über die Chiemgauer Alpen zu den Hohen Tauern, zum Wilden Kaiser und über das Inntal zu den Zillertaler Alpen genießen kann.

Ohne Aufstiegshilfe gelangt man am schnellsten vom Wanderparkplatz Spatenau hinauf zur Hochries. Für den Anstieg über die Seitenalm muss man mit einer Gehzeit von gut zwei Stunden rechnen. Von Aschau gelangt man über innerhalb von 3 ¼ Stunden die Hofalm und die Riesenhütte zur Hochrieshütte. Da der Wanderparkplatz in Spatenau mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht erreichbar ist, eignet sich für Bahnfahrer der Anstieg von Aschau.

Nachbargipfel der Hochries sind im gleichen Kammverlauf der Karkopf (1497 m) und das Feichteck (1514 m). Während der einfache und 30-minütige Übergang von der Hochries zum Karkopf keine technischen Schwierigkeiten bereithält, wartet der Abstieg vom Karkopf mit einer kurzen aber ausgesetzten Kletterstelle auf. Für die Überschreitung des Karkopfs sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig. Die Hochrieshütte ist der erste Stützpunkt der Chiemgautour. Die 3- bis 4-tägige Hüttenwanderung beginnt in Aschau und führt über die Hofalm hinauf zu Hochrieshütte, bevor es am nächsten Tag weiter zum Spitzsteinhaus geht. Zur Wintersaision steht die Seilbahn still und die Hochries gehört den Winterwanderern, Schneeschuh- und Skitourengehern. Sehr empfehlenswert ist zur kalten Jahreszeit die leichte Skitour zur Hochries von der Lederstube.

Geöffnet ist die Hochrieshütte von April bis Oktober täglich. Von November bis März ist Dienstag und Mittwoch Ruhetag. Im Januar und Februar sind Betriebsferien.

Anfahrt:
Über die Autobahn München - Salzburg zur Ausfahrt Achenmühle. Nach der Ausfahrt links und in Achenmühle rechts Richtung Grainbach und Samerberg abbiegen. In Kehren bergauf fahren und bei der folgenden Straßengabelung links Richtung Grainbach abbiegen. In Grainbach bei einer weiteren Gabelung nicht nach links zur Hochriesbahn, sondern rechts Richung Duftbräu halten. Nach einer scharfen Rechtskurve auf Höhe des Weilers Hilgen links Richtung Duftbräu abbiegen halten und der Straße 1,3 km zum Wanderparkplatz Spatenau folgen (2 Euro Parkgebühr, Stand 2016).

Mit der Bahn: Mit dem Meridian Richtung Salzburg von München Hauptbahnhof über Rosenheim nach Prien am Chiemsee und weiter mit der Regionalbahn nach Aschau (Fahrplan und Buchung). Vom Bahnhof zu Fuß in 30 Minuten (2 km) zum Heurafflerweg, wo der Anstieg über die Hofalm zur Hochries beginnt. Mit dem Bayern-Ticket fahren bis zu 5 Personen für 25 Euro + 6 Euro je Mitfahrer nach Aschau.

Aufstieg: Von Spatenau über die Seitenalm in 2 bis 2 ¼ Stunden (770 Höhenmeter), alternativ von Aschau (mit der Regionalbahn erreichbar) über die Hofalm und die Riesenhütte in 3 ¼ Stunden (1000 Höhenmeter).

Wegbeschreibung:
  • Von Spatenau: Vom Wanderparkplatz Spatenau folgen dem beschilderten holprigen und steinigen Waldweg in nordostwärts Richtung Hochries. Nach wenigen Minuten treffen wir auf einen breiten Fahrweg, den wir rechtshaltend überqueren. Kurz darauf mündet über unser Waldweg in einen geteerten Fahrweg. Wir folgen dem Teerweg rechtshaltend und wandern bergauf zur Kreuzung vor der Doaglalm. Wir lassen den Abzweig Richtung Doaglalm rechts liegen, gehen geradeaus und passieren ein Almgebäude. Danach wandern wir durch einen Kessel und steigen an dessen Ende linkshaltend in nordöstlicher Richtung bergauf und erreichen den Nordwestrücken der Hochries. Nun wenden wir uns nach rechts und steigen in vielen Serpentinen hinauf zur Seitenalm. Nach der Alm treffen wir auf einen Wirtschaftsweg, den wir gleich wieder linkshaltend verlassen. In südöstlicher Richtung queren wir an einem Grashang und später an plattigen Felswänden vorbei. Schließlich wandern wir durch ein Waldstück und erreichen den Verbindungsgrat zwischen Hochries und Karkopf. Wir wenden uns nach links und folgen dem Kammverlauf hinauf zur Hochrieshütte (2 bis 2 ¼ Stunden, zur ausführlichen Tourbeschreibung).
  • Von Aschau: Vom Parkplatz Hohenaschau gehen wir vorbei an der Schlossbergalm und über die Schlossbergstraße südostwärts. Nach der Prienbrücke biegen wir bei der folgenden Möglichkeit rechts und gleich wieder links ab. Über den Heurafflerweg kommen wir zum Forstweg, der uns in vielen Kehren hinauf zur Hofalm führt. Wir gehen an der Alm vorbei und verlassen den Wirtschaftsweg in einer Rechtskurve, indem wir über einen Wiesenpfad weiter geradeaus wandern. Dieser mündet später wiederum in einem Fahrweg und wir halten uns links. In der nächsten scharfen Rechtskurve gehen wir geradeaus weiter und halten in der Folgezeit alle Abzweigungen ignorierend unsere Grundrichtung bei. Zu guter Letzt gelangen wir wieder zurück zum breiten Fahrweg, der uns in zwei Kehren hinauf zur Hochfläche der Riesenalm führt. In südwestlicher Richtung spazieren wir über das Plateau, passieren die Riesenhütte und mehrere Almgebäude. Sobald wir die Dabei Einsattelung am Fuße des Nordostausläufers der Hochries erreicht haben, wenden wir uns nach links und folgen einem teils steinigen Pfad hinauf zur Hochrieshütte (3 ¼ Stunden, zur ausführlichen Tourbeschreibung).

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Bergtouren:
Übergänge:
Öffnungszeiten:
Von April bis Oktober täglich geöffnet. Von November bis März ist Dienstag und Mittwoch Ruhetag. Im Januar und Februar sind Betriebsferien. Bitte die aktuellen Öffnungszeiten auf der Hütten-Homepage beachten.
Kontaktdaten:
Telefon: +49 (0)8032/8210
Internet: Hütten-Homepage
Inhaber: DAV Sektion Rosenheim
Übernachtung:
Betten: 35


Hochrieshütte-Galerie:

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Hüttenbuch
Gesamtbewertung der Hütte „Hochrieshütte“:
empfehlenswert
Im Durchschnitt 4.5 von 5 (2 Bewertungen)
Letzter Eintrag (von Marianne):
31.10.18  Eine Hütte mit nettem Charakter. Gutes Preis Leistungsverhältnis . Sehr freundliches Personal und ein junger Wirt ...  [weiter]

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