Deutschland Mangfallgebirge

Farrenpoint (1273 m) aus dem Jenbachtal

Charakter 1

Tourdaten:

Aufstieg Aufstieg:  1:30 Stunden
Abstieg Abstieg:  2:00 Stunden
Höhenmeter 470 Höhenmeter
Strecke 9,0 Kilometer

Parkplatz Jenbachtal (830 m) - Walchalm (1056 m) - Farrenpoint (1273 m) - Schuhbräualm (1157 m) - Nigglsteig - Parkplatz Jenbachtal (830 m)

Charakter: Leichte Bergwanderung, die über Forstwege und kleine Wald- und Wiesenpfade führt. Der Nigglsteig kann bei Nässe abschnittsweise matschig sein. Ingesamt bewegt man sich auf dieser Rundwanderung im sehr gutmütigen Gelände.

Anfahrt: Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Bad Aibling. Nach der Ausfahrt Richtung Bad Feilnbach/Brannenburg halten, beim folgenden Kreisverkehr gerade aus weiter und bis nach Bad Feilnbach fahren. Sobald die Vorfahrtstraße in Bad Feilnbach scharfe Linkskurve vollzieht, dort rechts Richtung Ortsmitte und bei der ersten Gelegenheit links in die Wendelsteinstraße abbiegen. Am Ende der Wendelsteinstraße geradeaus weiter der Straße ins Jenbachtal hinein folgen und zum gebührenpflichtigen Parkplatz empor fahren (5 Euro Parkgebühr pro Tag, Stand 2020). Achtung! Die Jenbachtalstraße ist nur von Mai bis Oktober geöffnet (je nach Wetter evtl. schon ab Mitte April bzw. bis Mitte November, aktuelle Infos über Sperrungen).

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:

47.738266, 12.01716 (in Google Maps öffnen)

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Viele Wege führen hinauf zur Farrenpoint, deren grasige und sanfte Gipfelkuppe in den nordöstlichen Ausläufern des Mangfallgebirges über dem Alpenvorland thront. Der schellste Zustieg beginnt im Jenbachtal. Vom hoch gelegenen Wanderparkplatz südlich von Bad Feilnbach dauert der Anstieg auf direktem Wege gut 1 ½ Stunden. Dieser führt uns abwechlsungsreich durch Wälder und über das Almgelände der Walchalm und der Hansenalm empor zum aussichtsreichen Gipfel. Knapp unterhalb des höchsten Punkts liegt die Huberalm, an der in den Sommermonaten Wanderer mit Getränken und Brotzeiten versorgt werden. Als alternativen Abstieg zum Parkplatz wählen wir den Nigglsteig, der ein Stück weiter südlich der Aufstiegsroute zurück ins Jenbachtal führt. Hier bietet es sich auch noch an, einen Abstecher zur nahen bewirtschafteten Schuhbräualm zu unternehmen. Wer möchte, kann mit dem Mitterberg noch einen zweiten Aussichtsgipfel erklimmen.

...und halten uns dort links Aufstieg: Wir verlassen den Wanderparkplatz im Jenbachtal (830 m) in südöstlicher Richtung und kommen gleich nach dem Waldrand zu einer Weggabelung. An der Gabelung wählen wir den linken (unteren) Weg, welcher uns hinab zum Jenbach bringt. Wir überqueren den Bachlauf und treffen wenige Meter nach der Brücke auf eine weitere Verzweigung. Nun biegen wir abermals links ab (Wegweiser „Farrenpoint über Walchalm und Hansenalm“) und folgen einem Forstweg in nordöstlicher Richtung durch den Wald bergauf. In einem großzügigen Linksbogen kommen wir zu einer Lichtung, auf der sich die Sonnenholzhütte befindet. Auf Höhe der Hütte vollzieht unser Weg eine scharfe Rechtskurve und führt uns im Anschluss in östlicher Richtung in den Bergwald hinein. Kurz darauf stoßen wir auf einen weiteren Forstweg und halten uns leicht rechts.

...mit ihrer kleinen KapelleWir passieren eine Lichtung und können dort einen ersten Blick in Richtung Breitenstein riskieren. An der Lichtung wendet sich unser Weg wieder leicht nach links und bringt uns ostwärts zu einer Verzweigung, die wir links liegen lassen. Wir spazieren geradeaus weiter uns verlassen wenig später den Bergwald. Nun befinden wir uns im freien Almgelände und folgen einem Karrenweg in einem Linksbogen auf eine Baumreihe zu. Dort treffen wir auf einen Durchlass und passieren einen Weidezaun. Nach einer Linkskurve erreichen wir die Walchalm (1056 m), wenden uns an dieser nach rechts und stehen kurz darauf an der Hansenalm. Vom Almgebäude folgen wir dem Karrenweg ostwärts und halten uns nach Linkskurve an einer Gabelung rechts. Wieder wandern wir in östlicher Richtung und kommen schließlich zum Wiesensattel zwischen der Farrenpoint und dem Mitterberg.

Blick zurück zur HuberalmNun wenden wir uns nach links und folgen einem wurzeligen Waldpfad in nördlicher Richtung bergauf. Nach einigen kurzen Kehren treffen wir auf einen Karrenweg, welchen wir überqueren. Wir bleiben weiterhin am kleinen Pfad, der uns nach einem Rechtsknick in nordöstlicher Richtung empor zu einem weiteren Karrenweg bringt. Nun biegen wir scharf links in den breiten Wiesenweg ein und folgen diesem in einem ausgedehnten Rechtsbogen auf das schon bald sichtbare Gipfelkreuz zu. Kurz vor der Huberalm treffen wir auf einen Wirtschaftsweg, den wir ebenfalls überqueren. Wir behalten unsere Grundrichtung bei, passieren die Huberalm sowie einen kleinen Weiher und steigen zur sanften und kreuzgeschmückten Graskuppe hinauf. Neben der unverstellten Aussicht aufs Alpenvorland genießen wir den Nahblick auf die Rampoldplatte, die Hochsalwand und den Wendelstein.

Zurück am Sattel... Abstieg: Vom Gipfel kehren wir über den Hinweg zur Einsattelung zwischen der Farrenpoint und dem Mitterberg zurück. Für den alternativen Rückweg über den Nigglsteig gehen wir nun geradeaus weiter und wandern in südlicher Richtung auf den Mitterberg zu. Nach einer sanften Rechtskurve kommen wir zu einem beschilderten Abzweig. Hier könnte man nun direkt in den Nigglsteig einbiegen und über diesen ins Jenbachtal zurückkehren. Die Abstiegszeit würde sich so auf ingesamt knapp 1 ½ Stunden verringern. Wer noch der Schuhbräualm einen Besuch abstatten möchte, der geht geradeaus weiter und erreicht über einen Karrenweg in einem langgezogen Rechtsbogen den Fuß des Mitterbergs. Dort weden wir uns nach links und queren an der Südseite des Mitterbergs vorbei. Wer möchte, kann natürlich auch den Mitterberg (1214 m) überschreiten und vom Gipfel über einen Pfad zum Wirtschaftsweg zurückkehren.

...und über Wiesen...Sobald wir den Ausläufer des Mitterbergs hinter uns gelassen haben, vollzieht unser Weg einen Rechtsknick und leitet uns weiter zur Schuhbräualm (1157 m), die wir knapp 45 Minuten nach Aufbruch an der Farrenpoint erreichen. Für den endgültigen Abstieg ins Jenbachtal kehren wir über den uns bekannten Weg zurück zur Mitterberg-Nordseite und treffen dort auf den Abzweig zum Nigglsteig. Wir wenden uns nach links und folgen einem kleinen Wiesenpfad in südwestlicher Richtung bergab. Schon wenig später erreichen wir lichten Bergwald. Der Nigglsteig schlängelt sich in vielen Kehren abwärts und bringt uns zu einer grasigen Hochfläche, die wir überqueren (bei Nässe evtl. matschig). Ein finaler steiler Abstieg führt uns in kurzen Serpentinen hinunter zu einem Fahrweg. Wir biegen rechts in den breiten Weg ein und folgen ihm zurück zum Parkplatz im Jenbachtal (1 ¼ Stunden ab der Schuhbräualm).

Alternative Aufstiege zur Farrenpoint:
Einkehrmöglichkeiten:
  • Huberalm (1260 m), Tel. +49 (0)8066/486. Geöffnet von Juni bis September.
  • Schuhbräualm (1157 m), Tel. 08034/2391. Geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober. Mittwoch bis Freitag von 9:00 bis 20:00 Uhr und an Samstagen und Feiertagen bis 18:00 Uhr geöffnet. Auch an manchen Sonntagen ist die Alm offen (siehe Hütten-Homepage). Montag und Dienstag ist jeweils Ruhetag.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
830 m - 1056 m + 0:45 0:45 Walchalm
1056 m - 1273 m + 0:45 1:30 Farrenpoint
1273 m - 1157 m + 0:45 2:15 Schuhbräualm
1157 m - 830 m + 1:15 3:30 Parkplatz Jenbachtal

Autor: Didi Hackl


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