Österreich Allgäuer Alpen

Hoher Ifen (2230 m)

Charakter 3
Tourdaten:
Aufstieg Aufstieg:  2:45 Stunden
Abstieg Abstieg:  2:00 Stunden
Höhenmeter 970 Höhenmeter

Auenhütte (1273 m) - Ifenhütte (1588 m) - Hoher Ifen (2230 m)

Charakter: Anspruchsvolle Bergwanderung auf steinigen und teilweise ausgesetzten Wegen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich

Anfahrt: Von Sonthofen Richtung Oberstdorf, kurz vor Oberstdorf rechts ins Kleinwalsertal und nach Rietzlern rechts zum Hohen Ifen abbiegen (ausgeschildert), beim Berggasthof Auenhütte am Ende der Straße parken (2,50 Euro Parkgebühr).

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Das Kleinwalsertal wird von dem seltsamen Erscheinungsbild des Hohen Ifen geprägt, der wie eine schräg liegende Felsplatte über der Vorarlberger Enklave thront. Der Hohe Ifen ist in knapp drei Stunden in einer interessanten Wanderung vom Berggasthof Auenhütte zu erreichen. Durch die auf den ersten Blick scheinbar unüberwindbaren Felswände führt ein zwar wenig schwieriger aber ausgesetzter Pfad, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verlangt. Am Gipfel den Hohen Ifen überblickt man neben dem Gottesackerplateau und der Allgäuer Bergprominenz das Lechquellengebirge, den Bregenzer Wald, das Rätikon und den Bodensee.

Aufstieg: An der Auenhütte beginnt bei der Talstation des Sessellifts der Weg, der uns nordwärts zur Ifenhütte bringen wird. Über den geteerten Fahrweg gewinnen wir nun gemächlich an Höhe und wir durchschreiten in der Folgezeit lichten Bergwald. Nach etwa einer Stunde erreichen wir die Bergstation des Sessellifts und die Ifenhütte. An der Hütte hat man bereits einen herrlichen Ausblick über das Kleinwalsertal zum Walmendinger Horn und zu den Schafalpenköpfen. Nach der Ifenhütte steigen wir den steilen und grasigen Hang über unzählige Serpentinen empor.

Sobald wir den Grashang hinter uns gelassen haben erblicken wir auf unserer linken Seite die lange Felsmauer der Ifenwände. Rechter Hand begleiten uns weniger sehenswerte Skiliftmasten. Wir folgen nun den Wänden bis zu einem Wegweiser. Hier halten wir uns leicht links und marschieren nun auf dem immer steiniger und schrofiger werdenden Pfad entlang der Ifenwände. Etwa eine Stunde nach Passieren der Ifenhütte erreichen wir die Ifenmulde. In der Ifenmulde biegen wir links ab und steigen zuerst über Blöcke und im Anschluss über einen schottrigen Pfad der Felsmauer des Ifen entgegen.

Der Pfad geleitet uns zu einem weiteren Wegweiser, welcher direkt an die Felswände montiert wurde. Hier biegen wir links ab und betreten nun einen drahtseilgesicherten und ausgesetzten Steig. Hin und wieder benötigen wir an schrofigen Passagen die Hände, um die nötige Stabilität zu erlangen. Richtige Kletterstellen gibt es allerdings keine. Nach 15 Minuten haben wir den interessanten Steig hinter uns gelassen und befinden uns nun auf dem breiten und grasigen Rücken des Hohen Ifen.

Am Bergrücken wenden wir uns nun nach rechts und folgen einem mäßig steilen aber holprigen Pfad. Wir passieren ein Felsentor und erreichen nach etwa 15 Minuten einen Wegweiser. Hier treffen wir auf den Aufstiegsweg, der sich von der Schwarzwasserhütte heraufzieht. In weiteren fünf Minuten wandern wir unschwierig zum höchsten Punkt und zum Gipfelkreuz des Hohen Ifen empor.

Abstieg: Wie Aufstieg. Wer die Besteigung zu einer ausgedehnten Rundtour ausbauen möchte steigt vom Gipfel zur Schwarzwasserhütte hinunter und wandert von dort durch das Schwarzwassertal zurück zum Ausgangspunkt (Abstieg insgesamt ca. 2 ½ bis 3 Stunden)

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Ifenhütte (1588 m), privat, Tel. +43 (0)664/3400693, Ruhetag bei schlechter Witterung

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
1273 m - 1588 m + 1:00 1:00 Ifenhütte
1588 m - 2230 m + 1:45 2:45 Hoher Ifen
2230 m - 1588 m + 1:15 4:00 Ifenhütte
1588 m - 1273 m + 0:45 4:45 Berggasthof Auenhütte

Autor: Didi Hackl
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Gesamtbewertung der Tour „Hoher Ifen“:
empfehlenswert
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