Weilheimer Hütte (1955 m)

Die Weilheimer Hütte, auch Krottenkopfhütte genannt, ist die höchst gelegene Hütte der Bayerischen Voralpen

Estergebirge

Weilheimer Hütte
Die Weilheimer Hütte liegt im Estergebirge am Fuße des Krottenkopfs. Das Schutzhaus der DAV-Sektion Weilheim hat gleichzeitig den Titel der höchst gelegenen Hütte des Estergebirges und der Bayerischen Voralpen überhaupt inne. Die Anstiege zur Weilheimer Hütte, die auch Krottenkopfhütte genannt wird, sind allesamt lang. Von Oberau gelangt man über den Oberauer Steig innerhalb von gut 3 ½ Stunden zur Hütte. Für den Anstieg vom Parkplatz der Wankbahn in Partenkirchen über die Esterbergalm muss man mit einer Gehzeit von 4 Stunden rechnen. Auch mit Seilbahnunterstützung wird der Zustieg nicht viel kürzer: Wählt man Bergstation am Wank als Ausgangspunkt, dauert der Übergang zur Weilheimer Hütte etwa 3 bis 3 ½ Stunden. Der Hausberg der Weilheimer Hütte, den Krottenkopf, ist mit seinen 2086 Metern der höchste Berg in den Bayerischen Voralpen. Von der Hütte gelangt man innerhalb von 20 Minuten über einen schottrigen Pfad zum Gipfel. Der Anstieg ist mäßig schwierig und verlangt im oberen Teil Trittsicherheit. Ein weiteres lohnendes Ziel in Hüttennähe ist der Hohe Fricken, der innerhalb von 1 ½ Stunden erreicht werden. Geöffnet hat die Weilheimer Hütte von Mitte Mai bis Mitte Oktober (Pfingsten bis Kirchweihsonntag). Der Winterraum mit 5 Plätzen ist nur mit AV-Schlüssel zugänglich.

Anfahrt:
Autobahn München - Garmisch. Nach dem Autobahnende bis Oberau fahren und in Oberau beim Alpen-Outlet links abbiegen. Nach dem Abbiegen über den Bahnübergang fahren, nach den Gleisen gleich wieder rechts abbiegen und am Bahnhof vorbei und über die Loisachbrücke fahren. Nach der Brücke links abbiegen und am Wanderparkplatz das Auto abstellen.

Mit der Bahn: Der Ausgangspunkt lässt sich ideal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Der Bahnhof Oberau liegt auf der Bahnstrecke München - Garmisch (zur Fahrplanauskunft). Vom Bahnhof benötigt man zu Fuß gerade einmal fünf Minuten zum Ausgangspunkt.

Aufstieg: 3 ½ Stunden von Oberau über den Oberauer Steig (1300 Höhenmeter), alternativ in 4 Stunden von Garmisch über die Esterbergalm (1250 Höhenmeter).

Wegbeschreibung:
  • Von Oberau über den Oberauer Steig: Von der Loisachbrücke in Oberau gehen wir dem Fluss folgend Richtung Süden zum beschilderten Steig zur Weilheimer Hütte. Wir wandern vorbei an Almwiesen, bis 20 Minuten später links der Oberauer Steig abzweigt. Wir steigen den bewaldeten Hang empor und erreichen nach 1 ¼ Stunden die Schafalm. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir eine Einsattelung, wenden uns nach links und queren am Bischof vorbei zum Sattel zwischen Henneneck und Bischof. Von hier erreichen wir zu guter Letzt in nordöstlicher Richtung die Weilheimer Hütte (3 ½ Stunden ab Oberau, zur ausführlichen Tourbeschreibung).
  • Von Partenkirchen über die Esterbergalm: Am nordöstlichen Ende des Parkplatzes an der Wankbahn schlagen wir den Waldpfad Richtung Wank ein und wandern durch lichten Wald hinauf zu einer Querstraße. Diese überqueren wir und folgen den Seilbahnmasten empor zu einem Querweg. Nun biegen wir links ab und gehen bei der nächsten Weggabelung geradeaus weiter Richtung Esterbergalm. Vorbei an der Daxkapelle wandern wir über den teils steilen Forstweg hinauf zur Esterbergalm, die wir nach 1 ¾ Stunden erreichen. Von dort gehen wir weiter geradeaus, passieren die Farchanter Alm und biegen 10 Minuten nach der Alm links ab. Ein Forstweg bringt uns hinauf zu einem Kessel am Fuße des Bischofs. Hier geht der Forstweg in einen steinigen Pfad über, der uns in vielen Serpentinen hinauf zur Weilheimer Hütte bringt (4 Stunden ab Partenkirchen, zur ausführlichen Tourbeschreibung).

Karte: Kompasskarte 5 - Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet (1:50 000)

Bergtouren:
  • Krottenkopf (2086 m), 20 Minuten
  • Hoher Fricken (1940 m), 1 ½ Stunden
  • Hohe Kisten (1922 m), 1 Stunde
  • Bischof (2033 m), 2 ½ Stunden
  • Wank (1780 m), 3 ¼ Stunden

Übergang:

Weilheimer Hütte-Galerie:

Die Weilheimer Hütte
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Weilheimer Hütte vor dem Oberen Rißkopf
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Hinter den Wegweisern zeigt sich der Bischof
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Auf der Terrasse der Weilheimer Hütte
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Das Schutzhaus wird auch Krottenkopfhütte genannt
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Die Hütte ist die höchst gelegene der Bayerischen Voralpen
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