Italien Dolomiten

Seceda (2519 m) von Col Raiser

Charakter 1
Tourdaten:
Aufstieg Aufstieg:  1:50 Stunden
Abstieg Abstieg:  1:25 Stunden
Höhenmeter 420 Höhenmeter
Strecke 8,2 Kilometer

Col Raiser (2106 m) - Danielhütte (2240 m) - Seceda (2519 m) - Panascharte (2444 m) - Malga Pieralongia (2290 m) - Col Raiser (2106 m)

Charakter: Insgesamt leichte Bergwanderung, die über breite Karrenwege und kleine Pfade führt. Für die Rundwanderung ist ein Mindestmaß an Trittsicherheit angenehm.

Anfahrt: Über die Autobahn München - Innsbruck - Brenner bis zur Ausfahrt Klausen. Nach der Ausfahrt am Kreisverkehr geradeaus ins Grödner Tal und über St. Ulrich nach St. Christina fahren. In St. Christina nach dem zweiten Tunnel linkshaltend der Beschilderung zum Col Raiser folgen und gleich wieder links in die Streda La Poza einbiegen. Der Straße immer geradeaus folgen und bei der ersten Möglichkeit rechts in die Streda Raiser einbiegen. Über diese ein Stück bergauf fahren und am Parkplatz der Talstation das Auto abstellen (Parkgebühr 3,50 Euro, Stand 2019). Von der Talstation geht es mit der Seilbahn hinauf zum Col Raiser (Berg- und Talfahrt 20 Euro für Erwachsene, Stand 2019, weitere Infos).

Mit der Bahn: Mit der Bahn von München Hauptbahnhof über Rosenheim, Kufstein und Innsbruck nach Brenner (Fahrplan und Buchung). Vom Bahnhof Brenner mit der Regionalbahn Richtung Meran bis Waidbruck-Lajen und von Waidbruck mit der Bus-Linie 350 Richtung Gröden bis zur Haltestelle St. Christina, Dosses (zur Fahrplanauskunft).

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
46.564585, 11.73622 (in Google Maps öffnen)

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Die mit einer Seilbahn und mit Liften erschlossene Seceda ist im Sommer ein beliebtes Wanderziel. Berühmt ist der grasige Gipfel für den spektakulären Blick auf die Nordabstürze der Geislergruppe. Von St. Ulrich im Grödner Tal kann man mit der Gondel ohne Schweißvergießen zur Seceda hinauf schweben. Von Col Raiser, das sich von St. Christina ebenfalls mit der Bergbahn erreichen lässt, trennen einen gut 1 ¾ Stunden vom Gipfelglück. Der Anstieg von Col Raiser zur Seceda führt uns durch das weite Wiesengelände der Mastlé-Alm. Dabei genießen wir die Ausblicke auf die felsigen Wände der Geisler-, Puez- und Langkofelgruppe. Vom verbauten Gipfel wählen wir den alternativen Rückweg über die Panascharte und die Malga Pieralongia. Hier lassen wir die Liftanlagen hinter uns und wir queren die felsige Südseite der Fermeda. Schließlich erreichen wir die urige Pieralongia-Alm und können uns dort mit einer Jause stärken, bevor es zurück zum Col Raiser geht. Wer noch nicht genug hat, der kann von der Alm noch einen Abstecher zur Regensburger Hütte unternehmen und von dort zur Bergstation zurück wandern (45 Minuten zusätzlich).

Mit Blick zu den Geislerspitzen...Aufstieg: Wir verlassen die Bergstation am Col Raiser (2106 m), halten in nördlicher Richtung auf die Odleshütte zu und erreichen eine beschilderte Kreuzung. Dort folgen wir leicht linkshalten den Wegweisern zur Mastlé-Alm und spazieren in nördlicher Richtung auf die felsige Südseite der Fermeda zu. Wenige Minuten später erreichen wir den Abzweig zur Regensburger Hütte, den wir rechts liegen lassen. Wir folgen weiter unserem Weg, der gleich darauf eine Linkskurve vollzieht. Nach der Kurve wendet sich der Weg nach rechts (Norden) und wir treffen auf eine nächste Verzweigung. Auch diesen Abzweig ignorieren wir und wir bleiben an unserem Weg, der sich nach zwei weiteren sanften Linkskurven wieder nach Westen wendet. Im Anschluss kommen wir zu einer Kreuzung und biegen rechts ab Richtung Danielhütte.

Wir passieren die DanielhütteWir folgen dem Karrenweg in nördlicher Richtung bergauf und erkennen schon bald linker Hand den Steinbau der Fermeda-Kapelle. Die sehenswerte Kapelle lässt sich über einen kleinen Pfad in einem kurzen Abstecher erreichen. Wer von der Kapelle weiter dem Pfad nordwestwärts folgt, der trifft an der Danielhütte wieder auf den breiten Karrenweg. An der Danielhütte (2240 m) stehen wir nach einer Gehzeit von einer Stunde. Dort schlagen wir den beschilderten Weg zur Mastlé-Hütte ein, der uns in westlicher Richtung steiler bergauf leitetet. An der Hütte lehnt sich das Gelände wieder zurück und wir erreichen wenig später eine Kreuzung. Dort wenden wir uns nach rechts und folgen dem breiten Fahrweg in nördlicher Grundrichtung hinauf zu einer weiteren Verzweigung.

Die steilen Nordabstürze der SecedaAm Abzweig biegen wir links ab und kommen kurz darauf zur Sofiehütte (2410 m). Gleich nach dem Berggasthof zweigt rechter Hand vom breiten Fahrweg ein schmälerer Wanderweg ab. Wir wenden uns also leicht nach rechts und steigen in kurzen Kehren über den Wanderweg hinauf zur Bergstation der Seceda-Seilbahn. Vor dem Bergrestaurant stehend biegen wir wiederum rechts ab und folgen dem Karrenweg in nordöstlicher Richtung hinauf zum Gipfelkreuz der Seceda (2519 m), das wir nach einer Gehzeit von insgesamt gut 1 ¾ Stunden erreichen. Vom höchsten Punkt blicken wir nun erstmals über Villnößtal zu den Aferer Geislern und zum Peitlerkofel. Nach Osten schauen wir über den Kammverlauf mit seinen senkrecht abbrechenden Nordwänden zu den schroffen Geislerspitzen.

Die Malga PieralongiaAbstieg: Wir überschreiten die Seceda, folgen dem Kammverlauf ostwärts und steigen in eine Einschartung hinunter. Beim folgenden Grataufschwung bleiben wir rechts der grasigen Schneide und queren zur Panascharte (2444 m) hinüber. An der Scharte wenden wir uns nach rechts und wandern in Kehren zu einem Querweg hinunter. Wir biegen linkshaltend in der Querweg ein und schlagen so den Weg zur Malga Pieralongia ein. Der kleine Pfad führt uns an der Südseite der Fermeda vorbei. In einem Rechtsbogen erklimmen wir einen grasigen Rücken und erreichen im Anschluss die Pieralongia-Alm (2290 m). An der Ostseite der Alm treffen wir an einem Felsblock auf einen Schilderbaum. Wer die Runde mit einem Besuch der Regensburger Hütte erweitern möchte, der wählt hier den linken (oberen) Weg (45 Minuten zusätzlich).

...und passieren einen markanten felsigen ZinkenFür den direkten Weg zum Col Raiser wenden wir uns an der Weggabelung nach rechts und folgen einem Karrenweg vorbei an einem markanten felsigen Felszinken in südöstlicher Richtung bergab. Nach einem steileren Abstieg vollzieht unser Weg einen Rechtsknick und leitet uns hinab zu einer Weggabelung. Dort wenden wir uns nach rechts und wandern über den Karrenweg weiter bergab. Schließlich mündet der Weg in einen breiten Querweg. Wir biegen linkshaltend in diesen ein und spazieren südwärts. Zu guter Letzt treffen wir auf unseren Aufstiegsweg, wenden uns nach links und folgen der bekannten Route zurück zur Bergstation am Col Raiser (2106 m).

Einkehrmöglichkeiten:
  • Danielhütte (2240 m), Tel. +39 335 6482660. Geöffnet von Mitte Juni bis Anfang/Mitte Oktober.
  • Sofiehütte (2410 m), Tel. +39 335 5271240. Geöffnet von Mitte Juni bis Mitte Oktober.
  • Malga Pieralongia (2290 m), Tel. +39 338 385 3629. Geöffnet von Anfang Juni bis Mitte Oktober.
  • Odleshütte (2100 m), Tel. +39 338 2005571. Geöffnet von Anfang Juni bis Mitte Oktober.
  • Almhotel Col Raiser (2100 m), +39 0471 796302. Geöffnet von Mitte Juni bis Mitte Oktober.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
2106 m - 2240 m + 1:00 1:00 Danielhütte
2240 m - 2519 m + 0:50 1:50 Seceda
2519 m - 2444 m + 0:15 2:05 Panascharte
2444 m - 2290 m + 0:30 2:35 Malga Pieralongia
2290 m - 2106 m + 0:40 3:15 Col Raiser

Autor: Didi Hackl
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