Dolomiten

Adolf-Munkel-Weg

1
Tourdaten:
Gesamtgehzeit:  3:30 h
400 Höhenmeter
9,2 Kilometer

Der Adolf-Munkel-Weg im Villnößtal: Eine gemütliche Wanderung, die an den Fuß der gewaltigen Geislerspitzen heranführt.

Charakter: Knapp 3 ½-stündige und 9,2 km lange Rundwanderung über breite Wege und schmale Pfade, die ein Mindestmaß an Trittsicherheit verlangen.

Anfahrt: Autobahn München - Innsbruck - Brenner bis zur Ausfahrt Klausen. Ein Stück Richtung Brixen fahren, dann nach rechts ins Villnößtal abbiegen. Über St. Magdalena Richtung Zanser Alm fahren (ausgeschildert) und am Wanderparkplatz bei der Zanser Alm parken (5 Euro Parkgebühr, Stand 2016).

Mit Bus & Bahn: Mit der Bahn von München über Innsbruck und Brenner nach Brixen oder Klausen (Fahrplan und Buchung). Von Brixen oder Klausen mit der Bus-Linie 340 nach St. Peter im Villnösstal. Von St. Peter weiter mit der Bus-Linie 341 bis zur Zanser Alm (zu den Fahrplänen).

Aufstieg: Vom Parkplatz in Zans über die Glatschalm oder über die Dusleralm und Geisleralm in jeweils 1 ½ Stunden (310 Höhenmeter).

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
46.634876, 11.763919 (in Google Maps öffnen)

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Eine Wanderung vor imposanter Dolomitenkulisse: Der Adolf-Munkel-Weg quert den Fuß der Geislerspitzen und bringt einen nah an ihre gewaltigen Nordabstürze heran. Ausgangs- und Endpunkt dieser zwar längeren aber doch gemütlichen Wanderung mit überschaubarem Höhenunterschied ist die Zanser Alm im Villnößtal. Auf dieser Rundtour passiert man gleich vier bewirtschaftete Almen. Neben den optischen Genüssen kommen somit auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz. Der Adolf-Munkel-Weg wurde im Jahre 1905 angelegt und erinnert an den früheren Vorsitzenden der Sektion Dresden des Deutsch-Österreichischen Alpenvereins.

Wegverlauf: Wir starten unsere Rundtour am oberen Parkplatz an der Zanser Alm. Dort schlagen wir den Weg zur Zanser Alm ein, die wir kurz darauf erreichen. Wir lassen die Alm links liegen und nach einem Gatter gelangen wir zu einer Weggabelung. Hier wählen wir den linken (unteren) Weg. Der Weg leitet uns zuerst über einen kleinen Bachlauf und kurz darauf über den Tschantschenonbach. Gleich nach der Brücke biegen wir rechts ab (Wegweiser "Tschantschenon/Adolf-Munkel-Weg"). Nun folgen wir dem breiten Weg in südlicher Richtung parallel zum rauschenden Tschantschenonbach bergauf.

Nach knapp zehn Minuten erreichen wir eine Verzweigung. Hier halten wir uns rechts und folgen somit dem weiter dem Bachlauf. Wir spazieren über den nun schmäleren Weg durch lichten Wald auf die Felstürme der Geislergruppe zu. Nach einer knappen Viertelstunde mündet unser schmaler Weg in eine breite Forststraße. Wir halten unsere Richtung bei, gehen geradeaus weiter und biegen nach nicht einmal zwei Minuten in einer scharfen Rechtskurve links in den Adolf-Munkel-Weg ein. Über einen schmalen Pfad steigen wir nun einige Meter bergauf und spazieren in der Folgezeit durch lichten Wald. Linker Hand zeigen sich schon bald die Geislerspitzen in ihrer ganzen Pracht.

Nach 15 Minuten kommen wir zu einer ersten Verzweigung. Hier halten wir uns links und folgen dem Adolf-Munkel-Weg. Wenige Minuten später erreichen wir erstmals den Fuß der Geislerspitzen. Auf der großen Lichtung thront ein riesiger Felsblock mit einer Gedenktafel, die an Adolf Munkel erinnert. Im Anschluss bringt uns der Pfad in einem kleinen Gegenanstieg wieder in den lichten Bergwald hinein. Nach weiteren 20 Minuten erreichen wir wiederum eine Verzweigung. Hier halten wir uns links und folgen dem Adolf-Munkel-Weg. Kurz darauf gelangen wir am Fuße der gewaltigen Felstürme auf eine große Lichtung.

Wiederum 20 Minuten später lassen wir den Abzweig zur Glatschalm rechts liegen und wandern weiter geradeaus. Eine Viertelstunde später erreichen wir einen Rücken, über den uns der mit einem Holzgeländer ausgebaute Weg leitet. Wenige Minuten darauf kommen wir am Rücken zu einer Verzweigung. Hier verlassen wir den Adolf-Munkel-Weg nach rechts (Wegweiser "Gschnagenhardtalm/Geisleralm") und steigen über Stufen zur einer Anhöhe hinauf. Vom höchsten Punkt wandern wir innerhalb von fünf Minuten über freies und weites Almgelände hinunter zur herrlich gelegenen Gschnagenhardtalm.

Wir spazieren an der Alm vorbei und erreichen nur drei Minuten später die Geisleralm, die nicht weniger schön vor der imposanten Kulisse der Geisler liegt. Von der Geisleralm folgen wir dem breiten Forstweg bergab und kommen nach drei Minuten im Wald an einen Abzweig. Hier verlassen wir den Forstweg nach rechts und steigen über einen schmalen Waldpfad bergab (Weg Nr. 36 "Dusleralm/Zanser Alm"). Nach einer halben Stunde mündet der kleine Pfad in einen breiten Fahrweg. Hier halten wir uns rechts (Weg Nr. 36 "Dusleralm/Zans") und folgen dem Forstweg innerhalb von drei Minuten bis zur Dusleralm.

An der Dusleralm blicken wir ein allerletztes Mal zu den Geislerspitzen. Wir passieren die Alm, gehen geradeaus weiter und erreichen über einen Wiesenpfad wieder den Bergwald. Nach einem kurzen Abstieg vollzieht unser Weg einen Rechtsbogen. Nun folgt eine längere Querung, die uns mit nur mehr mäßigem Höhenverlust ostwärts Richtung Zanser Alm bringt. Gut 25 Minuten nach dem Passieren der Dusleralm mündet unser Weg in einen breiten Forstweg. Hier gehen wir geradeaus weiter und nach drei Minuten erreichen wir mit dem Parkplatz an der Zanser Alm unseren Ausgangspunkt.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten:
  • Zanser Alm (1680 m), privat, Tel. 0039/328 8926257, geöffnet von Mai bis Ende Oktober

Einkehrmöglichkeiten (ohne Übernachtung):

  • Gschnagenhardtalm (2006 m), privat, Tel. 0039/0472 840158, geöffnet von Mitte Mai bis Ende Oktober
  • Dusleralm (1782 m), privat, Tel. 0039/0472 840 392, geöffnet von Mitte Mai bis Ende Oktober und Weihnachten bis Mitte März
  • Geisleralm (1996 m), privat, Tel. 0039/0472 840 392, geöffnet von Mitte Mai bis Mitte November und 26. Dezember bis Mitte März. Im Winter Dienstag und Mittwoch Ruhetag

Autor: Didi Hackl
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Gesamtbewertung der Tour „Adolf-Munkel-Weg“:
sehr empfehlenswert
Im Durchschnitt 5 von 5 (1 Bewertung)
Letzter Eintrag (von Didi):
01.05.13  Eindrucksvolle und einfache Wanderung, die einen an den Fuß der imposanten Geislerspitzen heran bringt. Auf ... [weiter]

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