Dolomiten

Großer Gabler (2574 m) als Skitour

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Tourdaten:
Aufstieg:  3:00 Stunden
Abfahrt:  0:45 Stunden
894 Höhenmeter

Parkplatz Abzweigung Würzjoch (1680 m) - Halslhütte (1866 m) - Großer Gabler (2574 m)

Charakter: Einfache Ski- oder Schneeschuhtour mit geringer Lawinengefahr. Die sanften, auch für Anfänger geeigneten Hänge der Plose bieten ein herrliches Panorama auf den Peitlerkofel und die Aferer Geisler.

Lawinengefahr: Gering

Hangexposition: Süd

Anfahrt: Autobahn München - Innsbruck - Brenner bis zur Ausfahrt Brixen. Von Brixen dem Plosepass und der Brixner Dolomitenstraße über St. Andrä und Afers bis zur Abzweigung zum Würzjoch folgen. Hier stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Der Würzjochpass selbst ist im Winter gesperrt und wird als Langlaufloipe genutzt.

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Aufstieg: Am Fuße des Würzjochpasses starten wir unsere Tour über die gesperrte Straße. Während im Sommer hier Motoradfahrer bei halsbrecherischen Kurvenfahrten die Bergwelt genießen, geht es im Winter weit gemächlicher zu. Der Pass dient als Langlaufloipe und bietet auch den Skitourengehern genügend Platz um bis zu den, am Fuße der Aferer Geisler malerisch gelegenen, Hütten, der Edelweißhütte und der Halslhütte bequem einige Höhenmeter zurückzulegen.

Vor der Halslhütte verlassen wir die Loipe und folgen den Wegweisern Richtung Schatzerhütte, Enzianhütte und Gampenwiesen. Im lichten Wald gewinnen wir bald an Höhe und treffen nach einer guten halben Stunde wieder auf den Wanderweg. Im Südosten thront majestätisch der Peitlerkofel (2875 m) und bildet zusammen mit den im Süden liegenden Aferer Geisler, allen voran dem Tullen (2653 m), ein herrliches Panorama.

Wir folgen den Wanderweg nur ein paar Minuten, um gleich nach einer umzäunten Hütte rechts abzubiegen. Unter uns sind gut Halsl- und Edelweißhütte zu erkennen. Nach etwa 10 Minuten passieren wir an einer Alm ein markantes Kreuz mit zwei Querbalken. Wir folgen nun der Spur weiter über die unbewaldeten Gampenwiesen. Je höher wir kommen, umso mehr neue Bergipfel tauchen am Horizont auf. Im Westen zeigen sich nun die Sarntaleralpen in ihrer ganzen Pracht. Hinter den Aferer Geisler tauchen die, wenn man so will, "echten" Geisler mit dem Sass Rigais (3025 m) auf.

Auch im Westen gibt es immer wieder neue Gipfel zu bestaunen. Nur nach Norden bleibt uns lange die Sicht versperrt. Wie Dünen in einer Wüste stellen sich die sanften Schneehänge der Plose auf dieser Seite dar. Irgendwann ist aber auch die letzte Düne überwunden. Links wird das Biwak knapp unter dem Gipfel sichtbar und auch das Gipfelkreuz ist bald zu erkennen. 30 Minuten später stehen wir auf dem Gipfel des Großen Gabler. Unzählige schneebedeckte Gipfel sind in allen Himmelsrichtungen auszumachen. Im Westen die Sarntaler Alpen, im Norden die Zillertaler Alpen, Reiserferner Gruppe und Villgratener Berge, im Osten und Süden die Dolomiten.


Beschriftetes Panoramabild: Ausblick vom Großen Gabler

Abfahrt: Im Prinzip entlang der Aufstiegsspur. Die Gampenwiesen bieten aber genügend Platz, so dass fast jeder seine eigene Spur legen kann.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Halslhütte (1860 m), Tel. +39 0472 521 267, Montags Ruhetag
Edelweißhütte (1860 m), Tel. +39 0472 521 216, Montags Ruhetag.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
1680 m - 1866 m + 1:00 1:00 Halslhütte
1866 m - 2574 m + 2:00 3:00 Großer Gabler
2574 m - 1866 m + 0:45 3:45 Halslhütte
1866 m - 1680 m + 0:15 4:00 Parkplatz Würzjochpass

Autor: Tom Lindner
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Gipfelbuch
Letzter Eintrag (von Damian Lamprecht):
25.10.03  War heute am Gabler, Abfahrt 3. Rinne [weiter]

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