Lechtaler Alpen

Anhalter Hütte (2042 m)

Anhalter Hütte

Die Anhalter Hütte liegt unweit vom Hahntennjoch am Fuße der Heiterwand

Die Anhalter Hütte ist ein Schutzhaus der DAV Sektion Oberer Neckar. Sie thront am Fuße der Heiterwand und kann vom Hahntennjoch in einer Gehzeit von 1 ½ Stunden erreicht werden. Die Anstiege von Namlos oder Bschlabs sind deutlich länger und nehmen etwa drei Stunden in Anspruch. Das wohl prominenteste Gipfelziel rund um die Hütte ist die Namloser Wetterspitze. Der Hausberg der Anhalter Hütte ist der Tschachaun, der sich innerhalb von 45 Minuten auf unschwierigen Wegen besteigen lässt. An der Hütte beginnt der Anhalter Höhenweg, der innerhalb von neun Stunden über den Kreuzspitzkamm nach Elmen führt. Kletterfreunde finden im Klettergarten Routen bis zum 7. Schwierigkeitsgrad. Die Anhalter Hütte wurde in den Jahren 1911 und 1912 von der Alpenvereinssektion Anhalt-Dessau erbaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Hütte an die Republik Österreich. Im Jahre 1971 über nahm die DAV Sektion Oberer Neckar die Anhalter Hütte, zu der sie schon seit den 1950er-Jahren Beziehungen unterhielt. Mittlerweile wurde die Hütte mit einem Blockheizkraftwerk und Solaranlagen nachgerüstet. Die Versorgung des Schutzhauses erfolgt ausschließlich per Hubschrauber oder zu Fuß. Für die frisch zubereiteten Speisen werden zum Großteil regionale Produkte verwendet. Berühmt ist die Anhalter Hütte für den selbstgebackenen Apfelstrudel.

Anfahrt:
Über die Autobahn München - Innsbruck oder von Garmisch über den Fernpass nach Imst. Von Imst auf das Hahntennjoch fahren und auf der Passhöhe parken.

Mit Bus & Bahn: Mit der Bahn von München Hauptbahnhof über Garmisch nach Reutte (Fahrplan und Buchung). Von Reutte weiter mit der Bus-Linie 4268 zur Haltestelle Elmen Dorf (zur Fahrplanauskunft) und von dort mit dem Wanderbus Hahntennjoch hinauf zur Passhöhe des Hahntennjochs (zum Fahrplan). Der Wanderbus zum Hahntennjoch fährt auch vom Terminal Post in Imst.

Aufstieg: Vom Hahntennjoch (1894 m) über das Steinjöchl (2198 m) in 1 ½ Stunden (300 Höhenmeter). Alternativ von Namlos (820 Höhenmeter) oder Bschlabs (730 Höhenmeter) in jeweils 3 Stunden.

Wegbeschreibung:
  • Vom Hahntennjoch: Von der Passhöhe (1894 m) wandern wir über den Adlerweg/E 4 in nordöstlicher Richtung durch Latschenfelder hinauf zum Steinjöchl (2198 m), das die Einsattelung zwischen dem Falschkogel und dem Maldongrat markiert. Vom Steinjöchl gehen wir in nödlicher Richtung hinab zur Imster Ochsenalpe und erreichen von dort rechtshaltend die Anhalter Hütte (1 ½ Stunden ab dem Hahntennjoch).
  • Von Namlos: Vom Ortschlid am Südostrand von Namlos (1225 m) wandern wir über den Forstweg südostwärts (Wegweiser "Anhalter Hütte/Wetterspitze/Dreiensee") und folgen dem Brentersbach innerhalb von 45 Minuten zu einer Brücke, die wir überqueren. In einigem Auf und Ab folgen wir weiter dem Brentersbach und wandern schließlich in südwestlicher Richtung in das Brennhüttental hinein. Dort gehen wir zu einem Bachlauf hinunter, überqueren diesen und bleiben in der Folgezeit auf der linken Uferseite. Schließlich dreht der Weg nach Süden und führt uns auf das Grubigjöchl (1831 m) hinauf, das wir nach 2 ¼ Stunden erreichen. Wir wandern weiter südwärts, überqueren weite Almwiesen und halten auf die Felsmauer des Maldongrats zu. Am Fuße des Tschachauns vollzieht der Weg einen Linksknick und kurz darauf leitet er uns in einem Rechtsbogen zur Anhalter Hütte, die wir nach 3 Stunden erreichen.

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Bergtouren:
Übergänge:
  • Muttekopfhütte (1934 m), 3 ½ Stunden
  • Hanauer Hütte (1922 m) über das Galtseitejoch, 6 Stunden

Öffnungszeiten:
Sommer: Mitte Juni bis Ende September

Winter: -
Kontaktdaten:
Telefon: +43 (0)664 / 461 89 93
Internet: Hütten-Homepage
Inhaber: DAV Sektion Oberer Neckar
Übernachtung:
Betten: 14
Lager: 75
Winterraum: 9 Lager (AV-Schlüssel)


Anhalter Hütte-Galerie:

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