Ortlergruppe

Zufallhütte - Rifugio Nino Corsi (2265 m)

Zufallhütte - Rifugio Nino Corsi

Die Zufallhütte - Rifugio Nino Corsi im Martelltal ist Ausgangspunkt für viele Ski- und Hochtouren in der Ortlergruppe

  • Gerne wird die Zufallhütte als Ausgangpunkt genutzt, wenn man den Monte Cevedale vom Martelltal aus besteigen möchte
  • Neben dem guten Essen ist die Zufallhütte vor allem auch wegen ihrer Holzofen-Sauna bekannt
  • 13 Dreitausender locken Bergsteiger ins Martelltal, aber auch viele wunderschöne kleinere Wanderungen sind rund um die Zufallhütte möglich

Hüttenporträt:

Im Martelltal, ein Stück über dem Zufrittsee, steht in 2265 m Höhe die Zufallhütte. Das ursprüngliche Gebäude wurde 1882 von der Dresdner Sektion des Deutsch- Österreichischen Alpenvereins erbaut. Ein wenig jünger ist die kleine Herz-Jesu-Kapelle, die 1915 errichtet wurde. Während damals in den umliegenden Baracken die Soldaten der k.u.k. Armee auf ihren Einsatz an der Ortlerfront warteten, geht es heute wesentlich beschaulicher zu und die Besucher besteigen allesamt freiwillig die hohen Berge, die die Hütte umgeben.


Der Ausblick vom Monte Cevedale (3769 m), Ortlergruppe

Oft wird von der Zufallhütte aus - Sommer wie Winter - der Monte Cevedale oder die Zufallspitze in Angriff genommen. Zweifellos berühmte Gipfel, die aber neben einer soliden Kondition auch Hochtourenerfahrung erfordern. Eine Reihe weiterer interessanter Gipfel, viele über 3000 m hoch, können von der Zufallhütte aus besteigen werden. Besonders beliebt ist die Köllkuppe. Meist führt der Weg dabei über vergletschertes Gelände, aber auch gletscherfreie Berge, zum Beispiel die Madritschspitze können bestiegen werden.


Der Ausblick von der Köllkuppe (Cima Marmotta) auf die Berge der Ortlergruppe und weitere.

Wer nicht so hoch hinaus möchte, genießt die Touren in Hüttennähe. Neben dem Aufstieg vom Parkplatz zur Hütte selbst über den Schluchtenweg bietet sich beispielsweise eine Wanderung zur Marteller Hütte an. Sogar einen kleinen Klettersteig (C/D) findet man nur wenige Gehminuten von der Hütte entfernt vor.

Egal wie man den Tag verbracht hat, ein besonderes Schmankerl erwartet die Übernachtungsgäste in einem Nebengebäude. Dort befindet sich eine Holzofensauna, in der man bei angenehmer Hitze, die müden Knochen für die nächste Tour regenerieren kann.

Anfahrt:

Von Meran kommend auf der SS38 Richtung Reschenpass ins Vinschgau fahren. Bei Latsch ins südlich gelegene Martelltal einbiegen. Über Morter dem Straßenverlauf am Zufrittsee vorbei bis zum Ende der Passstraße folgen.

Aufstieg:

Vom Parkplatz am Ende der Passstraße erreicht man wahlweise über den Wirtschaftsweg (Winter) oder über den im Sommer interessanten Schluchtenweg die Zufallhütte in etwa 45 Minuten (200 Höhenmeter).

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Berg- & Skitouren (Gehzeiten bis Gipfel):

  • Köllkuppe - Cima Marmotta (3330 m), 4 Stunden
  • Zufallspitze (3757 m), 6 Stunden
  • Monte Cevedale (3769 m), 7 Stunden
  • Eisseespitze (3230 m), 5 Stunden
  • Butzenspitze (3300 m), 5 Stunden
  • Madritschspitze (3265 m), 4 ½ Stunden
  • Hintere Schöntaufspitze (3325 m), 4 ½ Stunden
  • Östliche Veneziaspitze (3320 m), 4 ½ Stunden
  • Drei Kanonen - Cima Tre Cannoni (3276 m), 3 ½ Stunden

Klettersteig:

  • Murmele Klettersteig, 2 Stunden, 150 hm

Übergang:


Öffnungszeiten:

Geöffnet von Mitte Juni bis Mitte Oktober und von Anfang März bis Mitte Mai.

Kontaktdaten:

Telefon: +39 335 630 660 3
Internet: Hütten-Homepage
Inhaber: privat

Übernachtung:

Betten: 75
Lager: 34

Zufallhütte - Rifugio Nino Corsi-Galerie:


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