Bayerisches Alpenvorland

Stadlberg und Stadlbergalm von Miesbach

1
Tourdaten:
Gesamtgehzeit:  2:30 h
234 Höhenmeter
7,8 Kilometer

Wanderung von Miesbach auf den Stadlberg mit Einkehr in der Stadlbergalm

Charakter: Leichte Wanderung, auf der 235 Höhenmeter überwunden und knapp 8 Kilometer zurückgelegt werden. Die Tour führt über Karren- und Forstwege, über wenig befahrene Teerstraßen und über kleine Wald- und Wiesenpfade. Bei moderater Schneelage eignet sich die Runde auch als Winterwanderung. Der beschriebene Aufstiegsweg kann bei Nässe unterhalb der Stadlbergalm matschig sein.

Anfahrt: Über die Autobahn München - Salzburg zur Ausfahrt Weyarn. Über Weyarn und Thalham nach Miesbach fahren. An der großen Kreuzung (links ginge es nach Parsberg) geradeaus weiter der Bayrischzeller Straße folgen und an der übernächsten Ampel auf Höhe des Edeka scharf rechts in die Schlierseer Straße einbiegen. Nach dem Drogeriemarkt linker Hand am großen Parkplatz Waitzinger Wiese das Auto abstellen.

Mit Bus & Bahn: Mit der Bayerischen Oberlandbahn Richtung Schliersee/Bayrischzell nach Miesbach (Fahrplan und Buchung). Vom Bahnhof zu Fuß in gut 15 Minuten (1,0 km) zur Harztalstraße, in der man auf die Aufstiegsroute trifft. Mit dem Bayern-Ticket fahren bis zu 5 Personen für 26 Euro + 8 Euro je Mitfahrer nach Miesbach. Der Bahnhof liegt auch im Geltungsbereich des BOB-MVV-Tickets.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
47.785433, 11.834201 (in Google Maps öffnen)

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Südöstlich von Miesbach erhebt sich zwischen dem Tal der Schlierach und dem Leitzachtal der Stadlberg. Bekannt ist der langgezogene Höhenrücken besonders wegen der Stadlbergalm. Der Berggasthof ist ganzjährig von Donnerstag bis Sonntag geöffnet und bietet warme Speisen, kalte Brotzeiten und hausgemachte Kuchen. Vom Krankenhaus Agatharied lässt sich die Stadlbergalm mit dem Auto anfahren. Für eine Wanderung zum Stadlberg bietet sich Miesbach als Ausgangspunkt an. Im Winter könnte man bei hoher Schneelage bis zum Weiler Stadlberg über einen Teerweg aufsteigen. Wir möchten den Teerstraßen so gut es geht aus dem Weg gehen und wählen den Hinweg über Harztal und den Rückweg über Kiental. Ganz ohne asphaltierte Wege geht es leider nicht. Da diese nur wenig befahren werden, ist das allerdings kein Drama. Von der Kapelle oberhalb der Stadlbergalm ist die Aussicht nur sehr beschränkt. Den schönsten Panoramablick erlebt man am Weiler Stadlberg, der auch den höchsten Punkt der kleinen Rundwanderung markiert.

Wegbeschreibung: Vom Parkplatz Waitzinger Wiese gehen wir zurück zur Schlierseer Straße, wenden uns nach rechts und spazieren vorbei am Drogeriemarkt und am Edeka zur Kreuzung. Dort überqueren wir an der Ampel leicht linkshaltend die Bayrischzeller Straße und schlagen auf der gegenüberliegenden Seite den Fußweg ein, der links an einem Haus vorbei führt. Der Weg leitet uns in einem Linksbogen zur Brecherspitzstraße. Hier halten wir unsere Grundrichtung bei und gehen geradeaus weiter zu einer Querstraße. Nun biegen wir rechtshaltend in die Harztalstraße ein und folgen dieser zum Wasserhaus. Gleich nach dem Wasserhaus geht die Straße in einen Forstweg über. Wir wandern über diesen in südöstlicher Richtung in ein Waldstück hinein (Wegweiser „Vogelherd über Parsberg“).

Wenig später verlassen wir den Wald und erblicken linker Hand auf einer Anhöhe den Weiler Briefer. Wir behalten unsere Richtung bei und folgen dem Weg entlang einer Buschreihe, bis wir auf den Karrenweg treffen, der vom Weiler Briefer herunter führt. An dieser Kreuzung biegen wir rechts ab (kein Wegweiser) und spazieren über den Karrenweg südwärts. Dieser vollzieht wenig später einen Rechtsknick und leitet uns zum Weiler Rain hinauf. Am Weiler Rain gelangen wir zur geteerten Stadlbergstraße und biegen linkshaltend in diese ein. An der folgenden Verzweigung wenden wir uns nach rechts (Wegweiser „Stadlberg“) und kommen zu einem weiteren Abzweig. Hier verlassen wir den direkten Weg zum Weiler Stadlberg und biegen rechts ab (Wegweiser „Miesbach“). Der moderat ansteigende Weg bringt uns kurz darauf zum Weiler Floiger.

Am Weiler wenden wir uns an der ersten Verzweigung nach links und biegen gleich darauf nochmals links ab (Wegweiser „Stadlberg“). Ein Karrenweg leitet uns am Waldrand entlang zu einem nächsten Abzweig. Hier orientieren wir uns nach rechts (Wegweiser „Stadlberg“), betreten den Wald und biegen gleich darauf rechts in einen nicht beschilderten Waldpfad ein. Dieser führt uns an einem Zaun entlang nach Süden und wir erreichen nach einer Links- und einer Rechtskurve eine Lichtung. Hier bleiben wir am Waldrand und steuern in südlicher Richtung das nächste Waldstück an. Wir schlüpfen in den Wald hinein und kommen zu einem Querweg. Hier wenden wir uns nach rechts und folgen dem Waldweg weiter südwärts und hinauf zum Sattel östlich der Stadlbergalm. Am Sattel biegen wir rechts ab, passieren einen Durchschlupf am Weidezaun und erreichen kurz darauf die Stadlbergalm mit ihrer Kapelle.

Rückweg: Vor dem Rückweg lohnt sich noch ein Besuch der Kapelle, die ein Stück oberhalb des Berggasthofs am grasigen Rücken thront. Von hier kann man zudem einen Blick zur Brecherspitz und zur Bodenschneid werfen. Von der Kaplle oberhalb der Stadlbergalm gehen wir über den Hinweg zurück zur Einsattelung, passieren den Weidezaun und wandern nun geradeaus weiter. In nordöstlicher Richtung wandern wir durch den Wald und zum Schluss vorbei an Wiesen hinauf zum Weiler Stadlberg. Nach einem großen Marterl treffen wir auf eine Querstraße, in die wir linkshaltend einbiegen. Vor dem Abstieg genießen wir noch den schönsten Ausblick unserer Rundwanderung. Von der Kampenwand und der Hochries blicken wir über den Schwarzenberg zur Rampoldplatte, zur Hochsalwand und zum Wendelstein. Wir spazieren über die Teerstraße ein Stück nach Norden und wenden uns am folgenden Abzweig nach links (Wegweiser „Miesbach über Wiesenweg“).

Der Wiesenweg vollzieht kurz darauf einen Links- sowie einen Rechsknick und leitet uns über einen grasigen Rücken hinab zu einem Waldstück. Über einen steileren Waldweg gelangen wir wiederum zurück zu unseren Aufstiegsweg und wandern hinunter zum Weiler Floiger. Dort verlassen wir die Aufstiegsroute linkshaltend und folgen der Beschilderung in Richtung Miesbach. Ein Wiesenweg leitet uns hinab zu einem Waldstück und wir wandern über einen Pfad hinunter zu einem Querweg, in den wir rechtshaltend einbiegen. Der Weg vollzieht gleich darauf einen Linksknick und leitet uns hinab nach Kleinthal. Über den Floigerweg, die in einer Rechtskurve zur Kleinthalstraße wird, erreichen wir eine Kreuzung. Hier überqueren wir die Stadlbergstraße und schlagen den Fußweg links der Straßenseite ein, der uns zurück zur Bayrischzeller Straße bringt. Zu guter Letzt überqueren wir diese, passieren den Edeka und kehren zum Ausgangspunkt an der Waitzinger Wiese zurück.

Einkehrmöglichkeit:
Stadlbergalm (878 m), Tel. +49 (0)8025/3921. Ganzjährig von Donnerstag bis Sonntag ab 12:00 Uhr geöffnet, Montag bis Mittwoch Ruhetag. Geöffnet am Freitag und Samstag bis 22:00 Uhr (Küche bis 20:30 Uhr), Donnerstag und Sonntag bis 20:00 Uhr (Küche bis 18:00 Uhr), an Feiertagen bis 18:00 Uhr (Küche bis 17:00 Uhr). Am 24. Dezember und am 1. Januar bleibt die Stadlbergalm geschlossen.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
713 m - 797 m + 0:45 0:45 Rain
797 m - 823 m + 0:20 1:05 Floiger
694 m - 878 m + 0:25 1:30 Stadlbergalm
878 m - 925 m + 0:10 1:40 Stadlberg
925 m - 823 m + 0:25 2:05 Floiger
823 m - 713 m + 0:25 2:30 Miesbach

Autor: Didi Hackl
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