Deutschland Mangfallgebirge

Setzberg (1706 m)

Charakter 2
Tourdaten:
Aufstieg Aufstieg:  2:45 Stunden
Abstieg Abstieg:  2:00 Stunden
Höhenmeter 925 Höhenmeter
Strecke 11,5 Kilometer

Wallbergbahn-Talstation (784 m) - Wallbergmoosalm (1117 m) - Freisinger Hütte (1493 m) - Wallberghaus (1512 m) - Setzberg (1706 m)

Charakter: Leichte bis mittelschwierige Bergwanderung, die über Forstwege und teils steinige und wurzelige Pfade führt. Der Steig über die Freisinger Hütte zum Wallberghaus ist steil und ruppig und verlangt ein Minimum an Trittsicherheit. Der Gipfelanstieg vom Wallberghaus zum Setzberg kann bei Nässe sehr matschig sein.

Anfahrt: Über die Autobahn München - Salzburg zur Ausfahrt Holzkirchen. Nach der Ausfahrt der B 318 über Warngau und Moosrain nach Gmund folgen. Von Gmund weiter über Tegernsee oder Bad Wiessee Richtung Achensee halten, über Rottach-Egern nach Raitrain und durch Reitrain hindurch fahren. Auf Höhe der Naturkäserei Tegernseer Land links zur Wallbergbahn abbiegen und bei der Talstation der Wallbergbahn das Auto abstellen.

Mit Bus & Bahn: Mit der Bayerischen Regiobahn von München Hauptbahnhof bis Tegernsee. Vom Bahnhof Tegernsee weiter mit der Bus-Linie 9556 zur Haltestelle Wallbergbahn, Rottach-Egern (Fahrplan und Buchung). Die Haltestelle befindet sich direkt am Ausgangspunkt. Mit dem Bayern-Ticket fahren bis zu 5 Personen für 26 Euro + 8 Euro je Mitfahrer nach Rottach-Egern.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
47.675213, 11.77743 (in Google Maps öffnen)

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Der Setzberg am Tegernsee steht etwas im Schatten der berühmteren Nachbarn Wallberg und Risserkogel. Durch seine Nähe zur Bergstation der Wallbergbahn erhält der Setzberg dennoch sehr viel Besuch. Auch als eigenständige Tour ohne Seilbahnunterstützung lohnt sich eine Besteigung des leicht erreichbaren Aussichtsbergs. Besonders empfehlenswert ist der Anstieg über die Freisinger Hütte. Bei dieser Variante nutzt man hauptsächlich kleinere Wege und vermeidet einen durchgängigen Forstweghatsch. Ausgangspunkt unserer Wanderung ist die Talstation der Wallbergbahn. Von dort schlagen wir den Winterweg zum Wallberg über die Wallbergmoosalm ein. Oberhalb der Alm verlassen wir den direkten Anstiegsweg zum Wallberg und spazieren über einen Forstweg zu einem Aussichtspunkt, an dem wir einen wunderbaren Blick auf den Tegernsee genießen können. Im Anschluss geht es über einen steilen und wurzeligen Pfad hinauf zur Freisinger Hütte. Von der Selbstversorgerhütte ist es nicht mehr weit zum Alten Wallberghaus. Kurz vor Erreichen des Berggasthofs biegen wir in den Gipfelpfad ein, der uns zum großen Gipfelkreuz am Setzberg hinauf bringt. Zurück geht es über den Wallbergsattel und den Forstweg zur Talstation. Wer knieschonend ins Tal gelangen möchte, wandert vom Wallbergsattel hinauf zur Bergstation der Wallbergbahn und schwebt mit der Umlaufbahn hinunter zum Parkplatz.

Ausgangspunkt ist die Talstation der WallbergbahnAufstieg: Vom geräumigen Parkplatz an der Wallbergbahn (784 m) gehen wir zurück Richtung Einfahrt, wenden uns nach der Talstation nach links und folgen dem Forstweg in Richtung Wallberg, Setzberg und Wallberghaus. Der breite und moderat ansteigende Weg leitet uns in südlicher Richtung in den Bergwald hinein. Nach 15 Minuten kommen wir zu einer Verzweigung und schlagen dort rechtshaltend den Winterweg zur Wallbergmoosalm ein. Der nun schmälere und an einigen Stellen steinige und wurzelige Weg führt uns weiterhin in moderater Steigung südwestwärts. Schon bald passieren wir eine Lichtung und können von dort einen ersten Blick auf den Tegernsee werfen. Später wendet sich der Weg langsam nach Südosten und wir erreichen nach einer Gehzeit von 45 Minuten die Wallbergmoosalm (1117 m).

...erreichen wir einen schönen Aussichtspunkt... An der Wallbergmoosalm gehen wir geradeaus weiter, kommen an einer kleinen Holzhütte vorbei und passieren eine Lichtung. Im Anschluss tauchen wir wiederum in den Bergwald ein und folgen dem wurzeligen Weg in südöstlicher Richtung bergauf. Gut 15 Minuten nach dem Verlassen der Wallbergmoosalm erreichen wir an einer Lichtung mit einer Sitzbank einen Abzweig. Hier biegen wir rechts ab (Wegweiser „Setzberg über Freisinger Hütte, Kreuth-Riedlern“) und wandern hinunter zu einer Brücke. Nach der Brücke treffen wir auf die Kehre eines breiten Forstwegs. Wir wenden uns ganz leicht nach links und folgen dem Fahrweg in einem Rechtsbogen. Der kurvige und wenig steile Fahrweg leitet uns in südwestlicher Richtung bergauf. Später erreichen wir einen schönen Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Blick auf den Tegernsee bietet.

Wir erreichen die Freisinger Hütte Nach dem Aussichtspunkt vollzieht unser Weg eine Linkskurve und bringt uns zu einer Verzweigung. Hier wenden wir uns nach links (Wegweiser „Setzberg“) und steigen gleich darauf rechtshaltend über einen sehr steilen, wurzeligen Pfad (rot-weiße Markierung) zu einem bewaldeten Bergrücken hinauf. Der Pfad wendet sich kurz nach dem steilen Einstieg nach rechts und leitet und nun südostwärts über den breiten Rücken empor. Später verengt sich der Rücken und unser kleiner Weg wird holpriger und steiniger. Wir kommen zu einer Steinmauer und passieren diese an ihrer linken Seite. Nach dem Durchschlupf bleiben wir noch kurze Zeit am steilen Pfad, der uns direkt am Kamm bleibend aufwärts leitet. Später führt uns der Pfad rechtshaltend vom Rücken weg und wir verlassen im Anschluss den Bergwald. In einem Linksbogen spazieren wir zur schließlich zur Freisinger Hütte (1493 m) hinauf.

Endspurt zum Setzberg-Gipfel An der Selbstversorgerhütte schlagen wir den Karrenweg ein, der uns in ostwärts und Richtung Setzbergalm leitet (Wegweiser „Setzberg, Wallberghaus“). Den Abzweig zur Setzbergalm lassen wir rechts liegen und steuern im Anschluss auf das bereits sichtbare Wallerghaus zu. Kurz vor dem Wallberghaus (1512 m, bis hierhin 1 ½ Stunden ab der Wallbergmoosalm) biegen wir an einem Stadel scharf rechts in den Gipfelweg zum Setzberg ein. In mehreren Kehren führt uns der bei Nässe sehr matschige Pfad über die Nordostseite des Berges bergauf. Wir erklimmen schließlich den Gipfelrücken, wenden uns nach links und erreichen zu guter Letzt das große Holzkreuz am Setzberg (1706 m, 30 Minuten ab dem Wallberghaus). Vom höchsten Punkt genießen wir den Blick über die Bayerischen Voralpen, die Brandenberger Alpen mit dem markanten Guffert, das Karwendel und das Wettersteingebirge mit der Zugspitze.

Der Wallberg, unten das WallberghausAbstieg: Vom Gipfel kehren wir zurück zum Abzweig beim Stadel unweit des Wallberghauses, wenden uns nach rechts und stehen kurz darauf am Wallberghaus (1512 m). Die Grundrichtung beibehaltend erreichen wir wenig später den Wallbergsattel, der den Wallberg vom Setzberg trennt. Wer mit der Umlaufbahn ins Tal fahren möchte, wandert von hier in einem 25-minütigen Gegenanstieg hinauf zur Bergstation (zusätzlich 130 Höhenmeter. Talfahrt 11 Euro, Stand 2020, weitere Infos). Für den direkten Abstieg wenden wir uns nach links und schlagen den Sommerweg ein, der uns in nordwestlicher Richtung und später steil und in vielen Kehren hinunter zum Aufstiegsweg bringt. Alternativ lässt sich der Sommerweg nach einer Linkskurve und zwei folgenden Kehren linkshaltend über den Winterweg verlassen. Dieser bringt einen zurück zum bekannten Abzweig oberhalb der Wallbergmoosalm. Der Abstieg vom Setzberg-Gipfel dauert insgesamt 2 Stunden.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Wallberghaus (1512 m), privat, Tel. +49 (0)8022/6288. Von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Montag und Dienstag ist Ruhetag. Betriebsurlaub während der Revisionszeiten der Wallbergbahn im April und von Mitte November bis Anfang Dezember.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
784 m - 1117 m + 0:45 0:45 Wallbergmoosalm
1117 m - 1512 m + 1:30 2:15 Wallberghaus
1512 m - 1706 m + 0:30 2:45 Setzberg
1706 m - 1512 m + 0:25 3:10 Wallberghaus
1512 m - 784 m + 1:35 4:45 Talstation Wallbergbahn

Autor: Didi Hackl
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Gesamtbewertung der Tour „ Setzberg“:
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Letzter Eintrag (von Michael):
12.08.11  Am 11.08.2011 auf dem Setzberg gewesen.
Schöner "Feierabend"-Gipfel wenn man aus der Region ist.
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