Bayerisches Alpenvorland

Höhlmühle-Rundweg

1
Tourdaten:
Gesamtgehzeit:  2:15 h
250 Höhenmeter
7,6 Kilometer

Eine beschilderte und familiengerechte Rundwanderung im Blauen Land: Vom Forsthaus Höhlmühle über den Höhlmühle-Rundweg nach Aidling und wieder zurück.

Charakter: 2 ¼-stündige und 7,6 Kilometer lange beschilderte Wanderung mit moderatem Höhenunterschied. Die Rundtour leitet über breite Forstwege und geteerte Fahrwege. In der kalten Jahreszeit eignet sich die beschriebene Runde bei morderater Schneelage als Winterwanderung.

Anfahrt: Autobahn München - Garmisch bis zur Ausfahrt Sindelsdorf. Nach der Ausfahrt links Richtung Peißenberg abbiegen, der B 472 für 2,5 km folgen und dann die B 472 rechtshaltend Richtung Habach verlassen. Beim foglenden Kreisverkehr geradeaus weiter fahren und gleich nach dem Ortsschild von Habach links Richtung Höhlmühle abbiegen. Im Anschluss unterquert man die B 472 und folgt der schmalen und kurvigen Straße bis zum Forsthaus Höhlmühle (2,3 km ab Habach). Am Forsthaus Höhlmühle das Auto abstellen.

Mit der Bahn: Bei einer Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln beginnt man die Rundtour in Aidling. Dazu fährt man mit der Bahn von München Richtung Garmisch nach Murnau und vom Bahnhof Murnau mit der Bus-Linie 9620 zur Haltestelle Aidling, Riegsee (Fahrplan und Buchung). Mit dem Bayern-Ticket fahren bis zu 5 Personen für 25 Euro + 6 Euro je Mitfahrer nach Aidling. Der Ausgangspunkt liegt im Geltungsbereich des Regio-Tickets Werdenfels.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
47.71219, 11.28327 (in Google Maps öffnen)

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Über die Aidlinger Höhe, deren sanfter Rücken sich nordöstlich von Murnau am Staffelsee über dem Riegsee erhebt, führt mit dem Höhlmühle-Rundweg ein beliebter und beschilderter Wanderweg. Der Rundweg beginnt am Forsthaus Höhlmühle und leitet über den Höhenzug nach Aidling. Während der Wanderung nach Aidling lassen sich herrliche Ausblicke zum Herzogstand und zum Heimgarten, zum Riegsee und über das Loisachtal zum Estergebirge und zur Zugspitze genießen. Von der Kirche St. Georg in Aidling geht es über die Nordseite des Rückens durch schattigen Wald wieder zurück zum Forsthaus Höhlmühle. Die gesamte Runde, die über breite Waldwege sowie geteerte Fahrwege führt, ist in etwa 2 ¼ Stunden absolviert. Mit dem Forsthaus Höhlmühle und dem Gasthof Post in Aidling warten gleich zwei Einkehrmöglichkeiten mit Sonnenterrasse am Wegesrand.

Vom Forsthaus Höhlmühle nach Aidling (1 Stunde): Vom Forsthaus Höhlmühle folgen wir der geteerten Straße noch ein Stück weiter in südwestlicher Richtung. Nach drei Minuten gabelt sich die Straße und wir halten uns rechts Richtung Aidling. Kurz darauf verlassen wir bei der nächsten Gelegenheit die Teerstraße und biegen rechtshaltend in einen Forstweg ein. Über den Forstweg gewinnen wir die ersten Höhenmeter. Sobald wir zu einer Weggabelung kommen, schlagen wir den linken Weg ein. Dieser leitet uns nordwestwärts und schließlich in einem Rechtsbogen zu einem Bachgraben. Wir folgen dem Graben ein Stück in nördlicher Richtung und biegen bei der nächsten Gelegenheit links ab. Nun überqueren wir den Bachlauf und spazieren durch den schattigen Wald westwärts.

Wenige Minuten später wandern wir einige Meter bergab, passieren eine Lichtung und lassen zu guter Letzt den Wald fürs Erste hinter uns. Am Waldrand wenden wir uns nach rechts und folgen dem Forstweg über sonnenverwöhntes Terrain in westlicher Richtung. Linker Hand genießen wir den schönen Blick hinüber zum Hergzogstand und zum Heimgarten. Später gesellen sich zum Panorama noch das Hörnle, die Zugspitze und der Riegsee hinzu. Wir folgen dem Forstweg immer geradeaus und treffen kurz vor einem Holzstadel auf eine Kreuzung. Diese merken wir uns für den späteren Rückweg. Jetzt gehen wir an der Kreuzung geradeaus weiter und spazieren hinunter nach Aidling. Dort mündet unser Weg in die Dorfstraße, der wir durch den Ort folgen. Nach einer Linkskurve erreichen wir schließlich die Kirche St. Georg und den Gasthof Post, dessen Sonnenterrasse mit einem unverstellten Zugspitzblick zu einer Rast einlädt.

Von Aidling zurück zum Forsthaus Höhlmühle (1 ¼ Stunden): Vor dem Rückweg sollte man der Kirche St. Georg noch einen Besuch abstatten. Die sehenswerte Kirche wurde Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet. Nach dem Verlassen der Kirche wenden wir uns nach links, biegen bei der ersten Möglichkeit nochmals links ab und kommen über den Kirchberg zurück zur Dorfstraße. Nun halten wir uns rechts und folgen dem uns bekannten Hinweg bergauf. Wir verlassen Aidling und kommen nach dem Holzstadel zur besagten Weggabelung. Nun wählen wir den linken (oberen) Weg, der uns hinauf zu einem weiteren hölzernen Stadel bringt. Kurz danach gelangen wir zum Waldrand und wenden uns dort nach links (Wegweiser „Habach“). Ein Karrenweg leitet uns bergab und wir tauchen zugleich in den schattigen Wald ein.

Nach einem längeren Abstieg treffen wir schließlich auf einen Querweg. Nun biegen wir rechts ab und folgen dem breiten Forstweg in östlicher Richtung. Den folgenden Abzweig nach links Richtung Grotte ignorieren wir und wir wandern weiter geradeaus. Der Weg leitet uns in mehreren Auf und Abs ostwärts und wir lassen auch die folgenden Abzweige links liegen. In einem Gegenanstieg erreichen wir eine Lichtung. Von dort leitet uns der Weg in einem Linksbogen und einer großzügigen Rechtskurve hinunter zur Fahrstraße Richtung Höhlmühle. An der Teerstraße angelangt wenden wir uns nach rechts und folgen so dem Fahrweg südwärts. In einem Rechtsbogen passieren wir das Gebäude der Alten Höhlmühle. Im Anschluss begleiten wir den Lothdorfer Bach und erreichen zu guter Letzt mit dem Forsthaus Höhlmühle und seinem sonnigen Biergarten unseren Ausgangspunkt.

Einkehrmöglichkeiten:
  • Forsthaus Höhlmühle, Tel. 08841/9620. Geöffnet Mittwoch bis Sonntag ab 11:00 Uhr, Montag und Dienstag sind Ruhetage (außer an Feiertagen).
  • Gasthof Post in Aidling, Tel. 08847/6225. Mittwoch und Donnerstag sind Ruhetage.

Autor: Didi Hackl
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Gesamtbewertung der Tour „Höhlmühle-Rundweg“:
empfehlenswert
Im Durchschnitt 4 von 5 (1 Bewertung)
Letzter Eintrag (von Didi):
03.04.18  Sehr nette Wanderung mit zwei Einkehrmöglichkeiten! Ideal im Frühjahr, wenn die Gipfel noch in Schnee ... [weiter]

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