Grassau (538 m) - Strehtrumpf (680 m) - Hefteralm (880 m) - Rottauer Moieralm (1000 m) - Abzweig Piesenhausener Hochalm (1372 m) - Chiemgauer Hochplatte (1586 m) - Hochplattenalm (1320 m) - Staffnalm (1050 m) - Rachlalm (920 m) - Torgraben - Grassau (538 m)
Insgesamt mittelschwierige Bergwanderung, die über breite Alm- und Forstwege sowie schmale, teils holprige Pfade führt. Der Anstieg an der Friedenrath-Ostseite ist steinig. Am Haberspitz wird eine kurze, abschüssige Passage gequert. Am Gipfelaufbau der Hochplatte wartet eine schrofige Latschengasse mit kurzen felsigen Steilstufen. Für die beschriebene Rundtour ist Trittsicherheit notwendig.
Über die Autobahn München - Salzburg bis zur Ausfahrt Bernau am Chiemsee und weiter über Bernau und Rottau nach Grassau. In Grassau nach der St.-Florian-Apotheke links in den Mitterbachweg einbiegen und bei der nächsten Möglichkeit rechts in die Theodor-von-Hötzendorff-Straße fahren. Dort das Auto rechts am Hefter-Parkplatz abstellen. Alternativ kann man auch am Parkplatz Kucheln die Wanderung beginnen. Hier gibt es nur begrenzte Parkmöglichkeiten. Ausgangspunkt siehe Tour zur Zeppelinhöhe. Der Rückweg erfolgt dann nicht über den Torgraben, sondern vorbei an der Zeppelinhöhe.
Mit dem Meridian Richtung Salzburg von München Hauptbahnhof über Rosenheim nach Prien am Chiemsee. Von Prien weiter mit der Buslinie 9505 zur Haltestelle Kucheln, Grassau (Chiemgau) (Fahrplan und Buchung). Die Bushaltestelle befindet sich direkt an der beschriebenen Rundtour. Endpunkt der Wanderung ist schließlich die Haltestelle Kirchplatz, Grassau (Chiemgau).
47.77982091, 12.44992375
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Wer das Auto zuhause lassen und die Chiemgauer Hochplatte mit Bahn und Bus ansteuern möchte, für den bietet sich der Aufstieg ab Grassau an. Von der Bushaltestelle im Ortsteil Kucheln gelangt man schnell zum Berg und spart sich einen langen Anmarsch. Mit gut 18 Kilometern Wegstrecke ist diese Runde zwar kein Spaziergang, dafür locken zur Weidesaison gleich mehrere Almen mit einer Stärkung.
Als Anstieg wählen wir die Route über die Hefteralm. Direkt am Wanderparkplatz Kucheln lassen wir die Teerstraßen hinter uns und steigen über schmale Waldpfade sowie breite Forstwege aufwärts. Ab der Hefteralm bewegen wir uns zunächst im sonnenverwöhnten Almgelände. Nach der Rottauer Moieralm tauchen wir wieder in den Bergwald ein und erreichen über den alten Hochplattensteig den Gipfelaufbau. Ein Fahrweg sowie ein steiler, zum Ende hin schrofiger Steig bringen uns schließlich zum Gipfelkreuz hinauf.
Für den Abstieg wählen wir die Variante über die Hochplattenalm und die Staffnalm, die wir bequem über eine Forststraße erreichen. Von der Staffnalm wandern wir hinunter zur Rachlalm – der letzten Einkehrmöglichkeit vor dem Tal. Der finale Abstieg leitet uns durch den Torgraben zurück nach Grassau, wo die ausgedehnte Rundtour am Kirchplatz endet.
Wer am Hefter-Parkplatz in Grassau (538 m) startet, geht links am Heftersaal vorbei und wendet sich an der Rottauer Straße nach rechts. Wir gehen zum Gasthof zur Post und wechseln dort an der Fußgängerampel die Straßenseite. Im Anschluss bleiben wir weiter neben der Rottauer Straße, passieren die Bushaltestelle Kirchplatz und später die Shell-Tankstelle. Nach der Bushaltestelle Kucheln biegen wir links in die Straße „Hinterm Bichl“ ein. Sobald wir die letzten Häuser hinter uns gelassen haben, leitet uns die nun moderat ansteigende Teerstraße in den Wald hinein. In einem Rechts- und einem ausgedehnten Linksbogen passieren wir einen Weiher und gelangen zum Wanderparkplatz Kucheln (593 m).
Direkt zu Beginn des Parkplatzes verlassen wir die asphaltierte Straße und biegen scharf rechts in den Wanderweg zur Hefteralm ein. Nach wenigen Metern überqueren wir einen Karrenweg und schlagen an einer Rastbank wieder den kleinen Wanderweg ein (Wegweiser „Hefteralm, Rachlalm“). Der zu Beginn flache Pfad leitet uns durch schattigen Bergwald nordwestwärts. Wenig später nimmt die Steigung des Weges wieder zu und wir stoßen vor der nächsten Sitzbank auf einen Schilderbaum. Hier wenden wir uns nach links und folgen dem gestuften Weg in Kehren bergauf. Am Waldrand überwinden wir an einem Übertritt den Weidezaun und steuern auf den Hof Strehtrumpf zu.
Kurz vor dem Gebäude vollzieht unser Wiesenweg einen Rechtsbogen. Nach einer Linkskurve treffen wir auf einen geschotterten Fahrweg und biegen rechts ab. Der breite Weg führt uns wieder in den Bergwald hinein und passiert dort einen Bachgraben. Allmählich verjüngt sich der Forstweg und geht in einen steinigen Waldweg über. Später treffen wir am Rande eines Grabens auf einen Wegweiser und wählen dort den linken (oberen) Weg zur Hefteralm. Auf einem breiten Waldweg begleiten wir den Grießenbach und überqueren später einen kleinen Bachgraben. Dann verlassen wir den Bergwald, passieren ein Gatter und erreichen die Hefteralm (880 m).
Direkt vor dem Gebäude weichen wir nach rechts aus und schlagen den Karrenweg zur Hochplatte ein. Dieser führt uns zuerst in Kehren bergauf und wendet sich dann nach Südwesten. Nach einer Viehsperre passieren wir den Abzweig zur Rottauer Moieralm (1000 m), die in einem kurzen Abstecher zu erreichen ist. Nach dem Abzweig bringt uns der Weg in einem Rechtsbogen zu einem Waldstück hinauf. Nach einer weiteren Viehsperre halten wir unsere Grundrichtung bei und kommen kurz darauf zu einer Verzweigung. Nun biegen wir scharf links ab und wandern in südöstlicher Richtung steiler bergauf. In einer Rechtskurve können wir einen schönen Blick über das Achental zum Hochgern genießen.
Nach dem Aussichtspunkt ignorieren wir zuerst den Abzweig zur Staffnalm und dann den zum Bergwalderlebnisweg. Wir gehen weiter geradeaus, kommen zu einer Schranke und verlieren im Anschluss ein paar Höhenmeter. In einem Linksbogen kommen wir am Rande einer Weide zu einem beschilderten Abzweig und biegen rechts ab. Ein Waldweg leitet uns im Anschluss in südöstlicher Richtung bergauf. Langsam verliert sich dieser in einem schmalen und auch steinigen Pfad. Auf der Friedenrath-Ostseite touchieren wir den Fuß einer Felswand und steigen über den steinigen Untergrund weiter aufwärts. Später lichtet sich der Wald und wir erreichen den Wiesensattel zwischen Friedenrath und Haberspitz.
Den Sattel überqueren wir leicht rechtshaltend und tauchen an einem Drehkreuz wieder in den Wald ein. Ein steiler Pfad führt uns in kurzen Kehren bergauf. Sobald sich das Gelände wieder zurücklehnt, passieren wir einen abschüssigen Hang. Danach lichtet sich der Wald und wir queren die Westseite des Haberspitz. Wenig später öffnet sich der Blick auf die Kampenwand und wir steuern auf einen breiten Fahrweg zu. Am Querweg angelangt, könnten wir nach rechts innerhalb von 10 Minuten einen Abstecher zur Piesenhausener Hochalm unternehmen. Für den direkten Weg zum Gipfel wenden wir uns nach links und folgen dem geschotterten Almweg bergauf.
Nach etwa 10 Minuten erreichen wir den Sattel, der den Haberspitz von der Hochplatte trennt. Nun biegen wir links ab und folgen einem kleinen Pfad zum Waldrand empor. Dort schlüpfen wir an einem Durchlass in den Wald hinein. Auf einem wurzeligen Weg durchstreifen wir den Bergwald und wandern später entlang eines Stacheldrahts weiter aufwärts. Es folgt ein weiteres kleines Waldstück, das wir schon bald hinter uns lassen. Am Rücken steuern wir nun auf den latschenbewachsenen Gipfelaufbau zu. Über schrofige Steilstufen steigen wir zwischen dem Latschengewächs steil bergauf. Zu guter Letzt bringt uns eine steinige Latschengasse zum höchsten Punkt der Hochplatte (1586 m).
Auf dem Aufstiegsweg kehren wir wieder zum Sattel zurück und biegen rechts ab. Wir folgen dem breiten Fahrweg mit Blick auf das Achental in südöstlicher Richtung bergab. Nach einer Linkskehre kommen wir an der Hochplattenalm (1320 m) vorbei und betreten kurz darauf wieder den Bergwald. Der kurvige Weg bringt uns hinunter zu einer X-Kreuzung. Dort halten wir uns sanft rechts und orientieren uns Richtung Staffnalm. Später zieht sich der Wald zurück und unser Weg vollzieht eine Rechtskurve. Dann kommen wir zu einem beschilderten Abzweig, biegen scharf links und gleich wieder rechts ab. Kurz darauf stehen wir an der Staffnalm (1050 m) und peilen von dort die Hochplattenbahn an.
Wir gehen rechts an der Bergstation des Sessellifts vorbei und folgen dem geschotterten Weg bergab. Nicht einmal fünf Minuten nach dem Passieren der Bergstation kommen wir zu einem Wegweiser und biegen dort links in den Pfad zur Rachlalm ein. Ein Wiesenweg leitet uns in nordwestlicher Richtung über den Rachlhang hinunter zu einer Baumreihe. Dort schlüpfen wir durch ein Gatter, wenden uns nach rechts und gehen hinunter zur Rachlalm (920 m). Mit Blick zur Alm wenden wir uns nach rechts, überqueren den Torgraben und wählen an der Weggabelung den linken (unteren) Weg. Ein wenig später ignorieren wir in einer Rechtskurve den Abzweig nach links und halten auf den Bergwald zu.
Im Wald treffen wir schließlich auf einen beschilderten Abzweig. Nun verlassen wir den breiten Weg und biegen links ab. Ein kleiner Waldpfad führt uns zuerst nordwärts und dann in Kehren hinunter zum Torgraben. Kurz vor dem Bachlauf stoßen wir auf einen Querweg und biegen scharf rechts ab. Am Rande des Torgrabens leitet uns der Weg nun nach Südosten. Sobald wir auf den nächsten Wegweiser treffen, wenden wir uns nach links und schlagen den kleinen Pfad nach Grassau ein. Dieser leitet uns wieder hinunter zum Torgraben. Nach einer Brücke wählen wir an der Weggabelung den rechten (unteren) Weg, der uns später aus dem Wald hinausbringt. In nordöstlicher Richtung spazieren wir nun auf Grassau zu.
Sobald wir die ersten Häuser erreichen, halten wir uns leicht links und somit unsere nordöstliche Grundrichtung bei. Nach einer sanften Links- und einer Rechtskurve kommen wir zu einer Sitzbank und einem Marterl. Hier orientieren wir uns zuerst nach links und biegen dann rechts in den Salinenweg ein. Wer die Bushaltestelle am Kirchplatz zum Ziel hat, biegt bei der nächsten Gelegenheit links ins Tischlergaßl ein. Für den Rückweg zum Hefter-Parkplatz gehen wir geradeaus weiter, streifen den Kurpark und wenden uns dann nach links. Zu guter Letzt gehen wir an der Kirche Mariä Himmelfahrt vorbei und überqueren auf Höhe des Gasthofs zur Post die Rottauer Straße.
| Höhe | Gehzeit | Gesamt | Ziel | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 538 m | - 596 m | + 0:20 | 0:20 | Parkplatz Kucheln | |
| 596 m | - 880 m | + 1:00 | 1:20 | Hefteralm | |
| 880 m | - 1000 m | + 0:20 | 1:40 | Abzweig Rottauer Moiralm | |
| 1000 m | - 1372 m | + 1:10 | 2:50 | Abzweig Piesenhausener Hochalm | |
| 1372 m | - 1586 m | + 0:40 | 3:30 | Hochplatte | |
| 1586 m | - 1320 m | + 0:35 | 4:05 | Hochplattenalm | |
| 1320 m | - 1050 m | + 0:35 | 4:40 | Staffn-Alm | |
| 1050 m | - 920 m | + 0:20 | 5:00 | Rachlalm | |
| 920 m | - 538 m | + 1:30 | 6:30 | Grassau, Kirchplatz | |