Chiemgauer Alpen

Piesenhausener Hochalm (1338 m)

Piesenhausener Hochalm

Die Piesenhausener Hochalm im Chiemgau liegt zwischen der Hochplatte und der Kampenwand

  • Auf der Hochalm werden von Mai bis Oktober almtypische Brotzeiten serviert
  • Von der Terrasse lässt sich ein Blick auf das Achental und den Chiemgau genießen
  • Erreichbar ist die Alm am schnellsten von der Bergstation der Hochplattenbahn

Hüttenporträt:

Die Piesenhausener Hochalm liegt am Verbindungskamm zwischen der Hochplatte im Osten und der Kampenwand im Westen. Von Anfang Mai bis Ende Oktober werden dort neben Getränken almtypische Brotzeiten und hausgemachte Kuchen serviert. Die außergewöhnliche Lage auf dem Bergrücken erlaubt nach Norden einen Blick auf den Chiemgau und den Chiemsee. Im Süden schaut man über das Achental bis nach Tirol aufs Kaisergebirge.

Erreichbar ist die Hochalm am schnellsten von der Bergstation der Hochplattenbahn. Von dort dauert der Anstieg zur Alm ca. 1 ¼ Stunden. Wer auf die Zuhilfenahme des Sessellifts verzichtet, muss mit einer Gehzeit von 2 ¼ Stunden rechnen. In etwa diese Zeit benötigt man auch vom Dalsenperkplatz im Achental. Mit jenem Startpunkt in Mühlberg bei Schleching gelangt man über die Oberauerbrunstalm in 2 ¼ bis 2 ½ Stunden zur Piesenhausener Hochalm.

Die Chiemgauer Hochplatte (1586 m) ist von der Alm in 50 Minuten erreichbar. Der Anstieg führt einen über den Fahrweg vorbei an der Grassauer Hütte und empor zum Sattel zwischen Haberspitz und Hochplatte. Hier verlässt man den breiten Weg und schlägt den kleinen Gipfelpfad ein, der einen in südlicher Richutng durch zum Ende hin schrofige Latschengassen zum Gipfelkreuz hinauf führt. Neben den Chiemgauer Alpen zeigen sich am höchsten Punkt das Kaisergebirge sowie viele Spitzen der Berchtesgadener Alpen, der Loferer Steinberge und der Hohen Tauern.

Ein deutlich anspruchsvolleres Gipfelziel ist von der Hochalm der Ostgipfel der Kampenwand (1664 m). Der 1 ¼-stündige Übergang zum felsigen Gipfel mit dem weithin sichtbaren Chiemgaukreuz verlangt absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Am finalen Kampenwandsteig wird man von einem sehr steilen und schrofigen Steig erwartet. Im südseitigen Latschenterrain kann es dort im Sommer ausgesprochen heiß werden. Kurz vor dem Gipfel gilt es schließlich noch zwei Klettersteigpassagen zu meistern.

Anfahrt:

Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Bernau am Chiemsee. Im Anschluss weiter über Bernau und Rottau nach Grassau. Nach einer Rechtskurve im Ort beim Kreisverkehr geradeaus weiter Richtung Marquartstein halten und kurz nach dem Ortsende von Grassau schräg rechts Richtung Hochplattenbahn und Piesenhausen abbiegen. Sobald man in Piesenhausen auf eine Querstraße trifft, nach rechts und über Niedernfels zum Parkplatz bei der Hochplattenbahn fahren.

Mit Bus & Bahn:

Mit dem Meridian von München Hauptbahnhof (Richtung Salzburg) über Rosenheim nach Prien am Chiemsee oder nach Übersee. Weiter von Prien mit der Bus-Linie 9505 bzw. von Übersee mit der Bus-Linie 9509 zur Haltestelle Rathaus, Marquartstein (Fahrplan und Buchung). Von der Bushaltestelle zu Fuß (durchgängig beschildert) in gut 35 Minuten (2,5 km) über die Loitshauser Straße, den Niederfelser Weg, den Altweg und die Schlossstraße zur Talstation der Hochplattenbahn. Mit dem Bayern-Ticket fahren bis zu 5 Personen für 26 Euro + 8 Euro je Mitfahrer nach Traunstein. Von Mai bis Oktober ist Samstag und Sonntag ist eine direkte Anreise mit dem Münchner Bergbus des DAV möglich (Linie Chiemgau, Haltestelle Marquartstein - Hochplattenbahn).

Aufstieg:

Von der Talstation der Hochplattenbahn bei Marquartstein in 2 ¼ Stunden (750 Höhenmeter) bzw. in 1 ¼ Stunden von der Bergstation des Sessellifts. Alternativ in 2 ¼ bis 2 ½ Stunden von Mühlau bei Schleching.

Wegbeschreibung:

Am Südwestende des Parkplatzes schlagen wir auf Höhe der Talstation der Hochplattenbahn den Forstweg zur Hochplatte und zur Kampenwand ein. Der breite Fahrweg leitet uns durch Kehren aufwärts und bringt uns später zu einem beschilderten Abzweig. Nun wenden wir uns nach links und folgen weiterhin der Beschilderung zur Hochplatte. Über den nicht mehr ganz so breiten Waldweg passieren wir oberhalb des Rossbarmgrabens einige Brücken und kommen nach gut einer Stunde zum Abzweig nahe der Bergstation der Hochplattenbahn. Hier biegen wir links ab, folgen dem moderat ansteigenden Weg Richtung Hochplatte und halten uns an der folgenden Weggabelung links. Nach einer Sitzbank treffen wir auf eine weitere beschilderte Verzweigung und biegen rechts ab zur Kampenwand sowie zur Piesenhausener Hochalm. Wir schlagen einen Waldweg ein, der uns später zu einem Forstweg zurück bringt. Diesem folgen wir ein Stück rechtshaltend und biegen an einer Lichtung links ab. Ein teils steiniger Weg leitet uns an der Ostseite des Friedenrath empor zu einem Wiesensattel. Nach der Einsattelung wandern wir wiederum in den Wald hinein und queren rechts an der Haberspitz vorbei. Nach dem Wald treffen wir auf einen Fahrweg, biegen rechts ab und gehen in eine Senke hinab, in der wir auf die Grassauer Hütte stoßen. Von der Hütte erreichen wir schließlich in einem kurzen Gegenanstieg die Piesenhausener Hochalm.

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Bergtouren:


Übergänge:


Öffnungszeiten:

Geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober.

Kontaktdaten:

Telefon: +49 (0)8641 592374
Inhaber: privat

Übernachtung:

Keine Übernachtung möglich.

Piesenhausener Hochalm-Galerie:


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