Deutschland Chiemgauer Alpen

Sonnwendwand (1512 m)

Charakter 2

Tourdaten:

Aufstieg Aufstieg:  2:30 Stunden
Abstieg Abstieg:  1:45 Stunden
Höhenmeter 850 Höhenmeter

Hainbach (660 m) - Klausgraben - Dalsenalm (1000 m) - Hofbauernalm (1379 m) - Sonnwendwand (1512 m)

Charakter: Größtenteils leichte und im Gipfelbereich mittelschwierige Bergwanderung. Der Anstieg zum Gipfel erfolgt über schrofige Wege und verlangt ein Minimum an Trittsicherheit. Die Sonnwendwand bricht senkrecht nach Norden hin ab, daher ist im Gipfelbereich Vorsicht geboten.

Anfahrt: Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Frasdorf. Nach der Ausfahrt links nach Aschau abbiegen und im Ort Aschau nach der Brücke, die über die Prien führt, rechts Richtung Sachrang halten. Nach dieser Rechtskurve folgt man der Straße für 5,6 km nach Hainbach. Gleich nach dem grünen Schild von Hainbach biegt man nach der Brücke links auf den kleinen Wanderparkplatz ein. Ist dieser belegt, findet sich ein paar Meter weiter ein weiterer und größerer Wanderparkplatz (2 Euro Parkgebühr, Stand 2014).

Mit Bus & Bahn: Mit dem Meridian Richtung Salzburg von München Hauptbahnhof über Rosenheim nach Prien am Chiemsee. Von Prien weiter mit der Regionalbahn nach Aschau im Chiemgau und von dort mit der RVO-Bus-Linie 9502 Richtung Bäckerbrunnen, Oberaudorf zur Haltestelle Hainbach (Fahrplan und Buchung). Mit dem Bayern-Ticket fahren bis zu 5 Personen für 29 Euro + 10 Euro je Mitfahrer nach Hainbach.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:

47.73341, 12.303574 (in Google Maps öffnen)

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Die Sonnwendwand ist ein der Kampenwand vorgelagerter Gipfel, der hoch über dem Priental thront. Obwohl die Sonnwendwand im Einzugsgebiet der Kampenwand-Seilbahn liegt, geht es dort sehr ruhig zu. Wahrscheinlich sorgt die fehlende Ausschilderung dafür, dass sich nur wenige Wanderer auf den schönen Aussichtsgipfel verirren. Ohne Seilbahnunterstützung gelangt man am schnellsten von Hainbach und durch den Klausgraben zur Sonnwendwand. Dabei passiert man die aussichtsreich gelegene Hofbauernalm, an der zur Almsaison Getränke und kleine Brotzeiten verkauft werden. Vom Gipfel der Sonnwendwand hat man einen herrlichen Tiefblick hinunter nach Aschau und auf den Chiemsee.

Vom Parkplatz in Hainbach folgen wir dem Teerweg in östlicher Richtung Aufstieg: Vom Wanderparkplatz in Hainbach gehen wir in nördlicher Richtung parallel zur Straße zurück zur Brücke. Gleich nach der Brücke biegen wir rechts ab und schlagen den geteerten Fahrweg in östlicher Richtung ein (Wegweiser "Kampenwand, Geigelstein, Priener Hütte). Der Weg folgt nun einem Bachlauf und bringt uns an einigen Häusern vorbei zum Waldrand. Am Waldrand treffen wir auf eine Weggabelung und halten uns links. Ein breiter Forstweg führt uns nun steil bergauf. Linker Hand begleitet uns tief unter uns der rauschende Bachlauf. Langsam lehnt sich das Gelände zurück und wir erreichen nach einer Gehzeit von insgesamt 20 Minuten ein Holzhaus. Dieses lassen wir links liegen und gehen immer geradeaus weiter.

In moderater Steigung geht es bergauf Kurz darauf lassen wir den Bergwald hinter uns und wechseln über eine Brücke auf die linke Seite des Bachlaufs. In der Folgezeit wandern wir in gleichmäßiger Steigung durch den Klausgraben ostwärts. Am Ende des Grabens nimmt die Steigung nochmal zu und der Weg leitet uns in Serpentinen aus der Schlucht hinaus. Nach einer knappen Stunde erreichen wir die Wiesen der Dalsenalm. Den Forstweg zu unserer Linken ignorieren wir und gehen geradeaus durch das Gatter hindurch (Wegweiser "Geigelstein, Priener Hütte"). Nun folgen wir dem Zaun über die Wiese weiter ostwärts und treffen nach zwei Minuten auf einen weiteren Wegweiser. Hier biegen wir links ab und orientieren uns an der Ausschilderung Richtung Hofbauernalm und Kampenwand.

Weiter geht es über einen Wiesenpfad sanft bergauf Wir folgen einem sanft ansteigenden Wiesenpfad in nordöstlicher Richtung, queren an einer Baumgruppe vorbei und erreichen im Anschluss ein Waldstück. Zehn Minuten nach der letzten Verzweigung mündet der kleine Waldpfad in einen breiten Forstweg. Wir wenden uns nach links, folgen dem Fahrweg und gelangen weitere fünf Minuten später abermals zu einer Kreuzung. Hier hat man nun die Wahl weiter über den Fahrweg oder über einen Wanderweg zur Hofbauernalm aufzusteigen. Der Forstweg ist von der Strecke her kürzer, der etwas längere Wanderweg ist allerdings landschaftlich deutlich reizvoller. Wir entscheiden uns für den Wanderweg, biegen rechts ab und spazieren über eine große Lichtung an der Dalsen-Diensthütte vorbei. Nach der Diensthütte gabelt sich der Weg und wir gehen geradeaus weiter.

Die Hofbauernalm Im Anschluss wandern wir durch ein Waldstück und erreichen eine große Lichtung. Nun spazieren wir über eine große Wiese in nördlicher Richtung zum Waldrand. Vor den Bäumen dreht der Weg nach links (Westen) und leitet uns in Serpentinen abwechselnd durch lichten Wald und über Wiesen bergauf. Schließlich erreichen wir ein letztes Waldstück und spazieren auf eine Felswand zu. Vor den Felsen wendet sich der Pfad wiederum nach links und leitet uns entlang der Wände zu einer Lichtung hinauf. Dort treffen wir wieder auf den Fahrweg zur Hofbauernalm. Wir folgen dem Fahrweg nach rechts, erreichen kurz darauf die Alm und passieren dort ein Gatter. Gleich nach dem Gatter wenden wir uns nach scharf rechts und schlagen der Weg zur Kampenwand (Wegweiser an der Hütte) ein.

Nun heißt es Augen offen halten Nun heißt es Augen offen halten, da der Gipfel der Sonnwendwand erstmal nicht ausgeschildert ist. Wir folgen dem Karrenweg für knapp zehn Minuten bergauf, bis wir rechter Hand auf einer Höhe von 1425 Metern eine kleine runde Einzäunung (siehe Bild) entdecken. Linker Hand erkennen wir einen breiten Wiesensattel, der links von einer kleinen Anhöhe und rechts von einem Waldrand begrenzt wird. An dieser Stelle verlassen wir den Karrenweg nach links und steigen weglos zum Wiesensattel hinauf. Links des Waldrandes bleibend spazieren wir in westlicher Richtung und wandern zu Ende hin leicht rechtshaltend zu einer großen Lichtung mit zwei einzelnen Bäumen hinauf. Am hinteren Baum findet sich ein erster Wegweiser ("Gipfelkreuz") und schräg rechts von uns erkennen wir auch einen deutlichen Pfad, der zwischen den Bäumen in nördlicher Richtung einen Hang hinauf führt.

...geht es über Stock und Stein dem Gipfel entgegen Dort findet sich links vom Pfad an einem Stein ein weiterer Wegweiser ("Zum Gipfelkreuz"). Wir wandern also den Pfad hinauf. Dieser wendet sich nach einem ersten Aufschwung leicht nach rechts und leitet uns über Stock und Stein durch lichten Wald zu einer kleinen Einsattelung. Vorm Sattel dreht der Pfad nach links (Nordwesten) und quert an ein paar Felsen vorbei. Nach der Querung schlängelt sich der Weg über einfache Schrofen steil zum Gipfelkreuz hinauf. Vom nach Norden hin senkrecht abbrechenden Gipfel genießen wir den Tiefblick hinunter aufs Priental, nach Aschau und auf den Chiemsee. Südlich von uns erheben sich die Aschentaler Wände mit dem Weitlahnerkopf. Über das Priental blicken wir zum Spitzstein und zum Klausenberg. Rechts vom Klausenberg erkennen wir im Hintergrund die Hochries mit der Hochrieshütte.

Abstieg: Über den Anstiegsweg wandern wir wieder zurück zu Hofbauernalm. Von dort kann man alternativ über den kürzeren Fahrweg absteigen. Über diesen gelangt man zur bekannten Kreuzung, an der sich der Fahrweg und der Wanderweg zur Hofbauernalm trennen. An dieser Kreuzung biegen wir rechts ab und folgen einem nicht beschilderten Forstweg bergab. Dieser bringt uns zum Gatter am Eingang zu den Weiden der Dalsenalm. Nun wenden wir uns nach rechts und spazieren über den Aufstiegsweg durch den Klausgraben zurück zum Ausgangspunkt in Hainbach.

Einkehrmöglichkeit:

Hofbauernalm (1379 m). Geöffnet von Juni bis September.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
Aufstieg 660 m - 1000 m + 1:00 1:00 Dalsenalm
Aufstieg 1000 m - 1379 m + 1:05 2:05 Hofbauernalm
Aufstieg 1379 m - 1512 m + 0:25 2:30 Sonnwendwand
Abstieg 1512 m - 1379 m + 0:20 2:50 Hofbauernalm
Abstieg 1379 m - 660 m + 1:25 4:15 Hainbach

Autor: Didi Hackl


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Gesamtbewertung der Tour „ Sonnwendwand“:
empfehlenswert
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20.09.21  Uns hat die Wanderung zur Sonnwendwand sehr gut gefallen. Nicht zu überlaufen und der Blick vom Gipfel ist ... [weiter]

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