Reit im Winkl (684 m) - Evangelisches Bergkirchlein - Kriegergedächtniskapelle - Amthorsteig - Eckkapelle (869 m) - Glapfalm (946 m) - Wetterkreuz (1061 m) - Hutzenalm (990 m) - Birnbach (799 m) - Reit im Winkl (684 m)
Insgesamt mittelschwierige Bergwanderung. Der Amthorsteig ist ein kleiner Pfad, der sich entlang eines Hanges über kleine Holzbrücken schlängelt und teilweise mit Holzstufen ausgebaut wurde. Ab der Eckkapelle geht es auf einem breiten Weg zur Glapfalm. Dort wird in dieser Tourenbeschreibung der leichtere Waldanstieg über die Nordseite zum Wetterkreuz einschlagen. Vorsicht am nach Süden hin steil abfallenden Gipfel. Der Weiterweg vom Wetterkreuz zur Hutzenalm erfolgt hauptsächlich auf kleinen Waldpfaden. Kurzzeitig wird ein etwas abschüssiger Hang gequert. Auf einem Teerweg sowie über Wald- und Wiesenwege geht es von der Hutzenalm hinunter nach Reit im Winkl.
Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Grabenstätt. Über Marquartstein und Oberwössen nach Reit im Winkl. Dort der Dorfstraße zur Kirche folgen. Ab der Kirche in einem Links- und einer Rechtskurve weiter Richtung Kössen fahren. Nach dem Edeka linker Hand am kostenpflichtigen Parkplatz Festsaal das Auto abstellen (7 Euro Parkgebühr, Stand 2025).
Mit dem Meridian von München Hauptbahnhof (Richtung Salzburg) über Rosenheim nach Prien am Chiemsee. Vom Bahnhof in Prien weiter mit der Bus-Linie 9505 zur Haltestelle Festsaal, Reit im Winkl (Fahrplan und Buchung). Die Haltestelle befindet sich direkt am Ausgangspunkt.
47.67579456, 12.46545374
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Oberhalb von Reit im Winkl schlängelt sich der Amthorsteig an der sonnigen Flanke des Hausbergs entlang. Er eignet sich sowohl für eine kleine Rundwanderung als auch als abwechslungsreicher Einstieg für eine Tour zum Wetterkreuz. Zwar ist diese Variante im Vergleich zum direkteren Anstieg über die Eckkapelle etwas länger, dafür aber landschaftlich besonders reizvoll. Unsere erste Station ist das Evangelische Bergkirchlein, von dem uns ein kleiner Pfad zur Kriegergedächtniskapelle führt. Dort beginnt der Amthorsteig, der dem Alpenforscher und Reiseschriftsteller Dr. Eduard Amthor gewidmet wurde. Der schmale Steig leitet uns durch lichte Waldstücke und über kleine Brücken zur Eckkapelle. Von der Kapelle wandern wir über die Glapfalm weiter zum Wetterkreuz, das mit seiner exponierten Lage und einem herrlichen Ausblick auf das Kaisergebirge begeistert. Für den Rückweg bietet sich die schöne Rundtour über die Hutzenalm an, die zudem eine willkommene Einkehrmöglichkeit bereithält.
Am Parkplatz Festsaal in Reit im Winkl überqueren wir die Tiroler Straße und spazieren in die Ahornstraße hinein. Diese bringt uns zu einer beschilderten Verzweigung, an der wir scharf rechts abbiegen. Nun folgen wir dem Hausbachweg am Minigolfplatz vorbei. An der nächsten Kreuzung biegen wir links ab und an der folgenden Gabelung gleich wieder links (Wegweiser „Eckkapelle über Amthorsteig“). Über die Birnbacher Straße verbuchen wir die ersten Höhenmeter auf der Habenseite. Nach wenigen Minuten biegen wir gleich nach dem Haus Kersting scharf rechts in einen Fußweg ein, der uns in Serpentinen zum Evangelischen Bergkirchlein emporleitet.
Vom kleinen Gotteshaus wandern wir auf dem teilweise gestuften Weg in kurzen Serpentinen weiter aufwärts und kommen wenig später zu einer Verzweigung. Nun wenden wir uns nach rechts (Wegweiser „Eckkapelle über Amthorsteig“) und folgen dem kleinen Pfad nach Nordosten. Nach ein paar hölzernen Stufen passieren wir eine felsdurchsetzte Wand und erreichen die Kriegergedächtniskapelle. Von der Kapelle steigen wir über eine Treppe hinunter zu einem Querweg und wenden uns nach links. In einem Rechtsbogen überqueren wir den Hausbach und erreichen nach einer weiteren Treppe eine Verzweigung. Hier biegen wir scharf links ab (Wegweiser „Amthorsteig“).
Der kurvige Pfad schlängelt sich nun immer am Hang entlang, und wir wandern durch lichte Waldstücke und über kleine Holzbrücken ostwärts. Nach einer Rastbank verlieren wir ein paar Höhenmeter und treffen auf den Kreuzweg, der von Reit im Winkl heraufkommt. Wir schwenken linkshaltend in diesen ein, passieren eine Felswand und lassen in einer Linkskurve einen Abzweig rechts liegen. Nach zwei kurzen Kehren erreichen wir die Eckkapelle (869 m) und biegen dort links in eine Forststraße ein (Wegweiser „Wetterkreuz, Hutzenalm“). Die breite und moderat ansteigende Trasse leitet uns in der Folgezeit nordwestwärts. Dabei bleiben wir stets am Forstweg und ignorieren den Abzweig zum Hausbachfall.
Später touchieren wir eine Weide und kommen im Anschluss zu einer Verzweigung mit einem Marterl und einer Rastbank. An dieser Stelle wenden wir uns nach links, verlassen den Bergwald und wandern auf die Glapfalm zu. Kurz vor der Alm weichen wir nach rechts aus und gelangen am Waldrand zu einer Weggabelung. Hier biegen wir nun rechts ab und schlagen den roten und leichteren Weg über die Nordseite zum Wetterkreuz ein (der im oberen Teil ausgesetzte Ostanstieg ist bei der Variante über den Hausbachfall beschrieben). Wir wandern in den Wald hinein und erreichen nach einem steilen Hohlweg eine Verzweigung. Hier biegen wir links ab und folgen einem Waldweg empor zu einem Querweg.
Jetzt halten wir uns rechts und wandern auf dem nun wieder flacheren Weg westwärts. Sobald wir eine nächste beschilderte Verzweigung erreichen, orientieren wir uns nach links und queren in südlicher Richtung einen bewaldeten Buckel. Kurz darauf leitet uns der Waldpfad zu einem Sattel hinauf. Hier biegen wir rechts ab und steuern am Bergrücken auf den Gipfelaufbau zu. Über eine Holztreppe steigen wir zu guter Letzt zum Wetterkreuz (1064 m) hinauf. Am nach Süden hin steil abbrechenden Gipfel mit dem Holzkreuz und den Rastbänken genießen wir den überraschend schönen Ausblick. Neben der Reiter Alpe und dem Unterberghorn präsentieren sich der Zahme und der Wilde Kaiser von ihrer besten Seite.
Vom Gipfelkreuz steigen wir auf dem gleichen Weg zum Sattel hinunter. Dort wenden wir uns nach links. Weiterhin dem Hinweg folgend erreichen wir wieder den beschilderten Abzweig. Jetzt verlassen wir den Anstiegsweg und biegen links in die Route zur Hutzenalm ein. Ein kleiner Pfad leitet uns in südwestlicher Richtung bergauf. Kurzzeitig queren wir auf dem holprigen Steig einen etwas abschüssigeren Waldhang. Nach der Querung kommen wir zu einer bewaldeten Hochfläche mit einer Rastbank. Nun halten wir uns rechts und gehen auf einem Waldweg nordostwärts. Kurz darauf kommen wir zu einem Abzweig und biegen links ab Richtung Hutzenalm.
Nach einem Plankenweg orientieren wir uns nach links und wandern durch einen Graben. Dort vollzieht unser Weg einen leichten Rechtsbogen, und wir kehren wieder zurück zum bewaldeten Hang. Es folgt ein kurzer Anstieg auf einem steinigen Pfad sowie ein längerer Quergang. Nach zwei Bachgräben lichtet sich der Wald, und wir kommen zu einem Gatter. Im Anschluss überqueren wir einen Bachlauf und erreichen nach einem Holzlagerplatz einen Fahrweg. Nun wenden wir uns nach rechts und wandern innerhalb weniger Minuten hinauf zur Hutzenalm (990 m). Nach einer verdienten Rast kehren wir zuerst auf dem gleichen Weg zurück zum Holzlagerplatz.
Dort wenden wir uns nach rechts und folgen der Teerstraße in südöstlicher Richtung abwärts. Nach einem Waldstück passieren wir in Birnbach den Wanderparkplatz und überqueren den Moosertalbach. Nach einer Linkskurve gelangen wir zu einer Verzweigung und biegen rechts ab. Nach wenigen Minuten wenden wir uns nach rechts und folgen der Beschilderung Richtung Reit im Winkl, Dorfmitte. Wir verlassen Birnbach und folgen einem Karrenweg an einem Wegkreuz vorbei. An einer Baumreihe streben wir weiter geradeaus und gelangen über einen Wiesenweg zu einem Waldstück. Nun tauchen wir in den schattigen Wald ein und folgen nach einer Holztreppe dem Waldweg zu einer Teerstraße.
Nun biegen wir links ab und spazieren entlang der Straße zum Glapfhof. Gleich nach dem Gehöft biegen wir rechts ab (Wegweiser „Dorfmitte“) und gehen über eine Treppe zu einer Wiese hinunter. Ein Wiesenweg leitet uns zu Beginn nach Süden. Nach einem Linksknick steuern wir schließlich auf Reit im Winkl zu. Kurz vor den ersten Häusern wendet sich unser Weg nach rechts. Über eine schmale Treppe steigen wir zur Ahornstraße hinunter, die uns zurück zum Abzweig Richtung Hausbachfall bringt. Zu guter Letzt halten wir uns dort rechts und kehren zurück zum Parkplatz am Festsaal.
Hutzenalm (990 m). Ganzjährig von Donnerstag bis Sonntag geöffnet.
| Höhe | Gehzeit | Gesamt | Ziel | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 684 m | - 728 m | + 0:15 | 0:15 | Evangelisches Bergkirchlein | |
| 728 m | - 771 m | + 0:10 | 0:25 | Kriegergedächtniskapelle | |
| 771 m | - 869 m | + 0:35 | 1:00 | Eckkapelle | |
| 869 m | - 946 m | + 0:25 | 1:25 | Glapfalm | |
| 946 m | - 1064 m | + 0:35 | 2:00 | Wetterkreuz | |
| 1064 m | - 990 m | + 0:45 | 2:45 | Hutzenalm | |
| 990 m | - 684 m | + 1:00 | 3:45 | Reit im Winkl | |