Zahmer Kaiser

Ebersberg (1164 m)

Ebersberg
Aufstieg 2:00 h Abstieg 1:15 h
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505 Höhenmeter
Tourbeschreibung Druckversion
Bilder (42) Gipfelbuch (1)
Karte GPS-Track

Kranzach (660 m) - Raineralm (872 m) - Obere Schwarzenbachalm (1070 m) - Ebersberg (1164 m) - Obere Schwarzenbachalm (1070 m) - Lippenalm (955 m) - Kranzach (660 m)

Charakter: Leichte Bergwanderung über breite Forstwege und zahme Wiesenwege. Einzig der beschriebene Abstieg von der Lippenalm nach Kranzach ist etwas steiler und ruppiger. Hier ist Trittsicherheit angenehm.

Anfahrt: Über die Autobahn München - Innsbruck bis zur Ausfahrt Oberaudorf. Nach der Ausfahrt rechts Richtung Niederaudorf und über Durchholzen und Walchsee nach Kranzach fahren. Nach dem Ortseingang beim Seehotel Brunner rechts abbiegen und über die Straße "Am See" vorbei am Gasthof Essbaum fahren. Kurz nach dem Gasthof trifft man nach einer Brücke rechter Hand auf einen Wanderparkplatz.

Mit Bus & Bahn: Mit dem Meridian von München über Rosenheim nach Kufstein (Fahrplan und Buchung). Von Kufstein Bahnhof mit der Bus-Linie 4030 zur zur Haltestelle Walchsee, Seehotel Brunner (zur Fahrplauskunft). Vom Seehotel Brunner zu Fuß in 10 Minuten zum Ausgangspunkt.

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Der Ebersberg ist ein zahmer Grasbuckel südlich des Walchsees. Der kleine Hügel bietet zwar keine alpinen Herausforderungen, er punktet aber mit reizvollen Almlandschaften und einer schönen Aussicht. Besonders zu empfehlen ist die Überschreitung des Ebersbergs. Zuerst begleitet man den rauschenden Weißenbach, bevor es über weite Wiesen hinauf zum großen Gipfelplateau geht. Im Abstieg zurück nach Kranzach hat man dann einen herrlichen Tiefblick zum Walchsee stets vor Augen. Auch die Gaumenfreuden kommen auf dieser Rundtour nicht zu kurz: Während der kleinen Überschreitung passiert man gleich drei bewirtschaftete Almen.

Aufstieg: Vom Parkplatz gehen wir zurück zur Brücke und biegen rechts in die Teerstraße ein (Wegweiser "Habersauertal/Feldalm/Stripsenjoch"). Nach fünf Minuten treffen wir auf eine Verzweigung. Hier biegen wir links ab (Wegweiser "Habersauertal/Kössen") und bei der nächsten Möglichkeit gleich wieder rechts (Wegweiser "Habersauertal/Raineralm/Schwarzenbachalm"). Nun wandern wir immer geradeaus und erreichen nach zehn Minuten die Hubertuskapelle. Diese lassen wir rechts liegen und gehen an der Schranke vorbei geradeaus weiter. Linker Hand begleitet uns nun der rauschende Weißenbach.

Nun folgen wir dem Bachlauf in südlicher Richtung in ein enges Tal hinein. Einen Abzweig nach rechts ignorieren wir und bleiben immer am Bach. Schließlich dreht der Weißenbach langsam Richtung Westen ab. 50 Minuten nach dem Passieren der Hubertuskapelle führt unser Forstweg in einer Kehre vom Bach weg. Fünf Minuten später treffen wir auf eine Weggabelung. Hier wählen wir den rechten Weg (Wegweiser "Ebersberg/Raineralm"), erreichen kurz darauf freies Almgelände und wandern innerhalb der nächsten fünf Minuten in einem Rechtsbogen hinauf zur Raineralm.

Um zum Ebersberg zu gelangen, biegen wir kurz vor der Raineralm bei einem Gatter scharf links ab (kein Wegweiser). Wir befinden uns nun auf einem Karrenweg, der zuerst einen Rechtsbogen vollzieht und uns dann oberhalb der Raineralm vorbei bringt. Der Weg leitet uns nun über schönes Almgelände, von dem wir die ersten Ausblicke auf die südlichen Chiemgauer Alpen genießen können. Nach weiteren 15 Minuten erreichen wir die Untere Schwarzenbachalm. Wir spazieren an der Alm vorbei und im Anschluss nimmt die Steigung des Weges etwas zu. Innerhalb der nächsten 20 Minuten spazieren wir hinauf zur Oberen Schwarzenbachalm.

Sobald wir die Alm erreicht haben, biegen wir links ab, lassen das Almgebäude links liegen und wandern geradeaus auf den Grashang hinter der Alm zu. Über die Wiese steigen wir zu einem bereits sichtbaren Wegweiser, der sich bei einem Weidezaun befindet, hinauf. Hier passieren wir an einem Drehkreuz den Zaun. Im Anschluss folgen wir dem Grashang rechts vom Zaun bleibend weiter bergauf (Wegweiser "Ebersberg/Walchsee"). Nach weiteren fünf Minuten passieren wir ein weiteres Drehkreuz. Nun befinden wir uns am großen Gipfelplateau des Ebersbergs. Schräg rechts vor uns erhebt sich vor dem Waldrand ein Buckel, welcher den höchsten Punkt markiert. Über die weite Grasfläche spazieren wir in knapp 10 Minuten zum Gipfel hinüber.

Abstieg: Über den Aufstiegsweg gehen wir zurück zum Wegweiser und zum Drehkreuz kurz oberhalb der Oberen Schwarzenbachalm. Nun spazieren wir nicht mehr bis zur Alm hinunter, sondern biegen links ab (Wegweiser "Lippenalm"). Ein kleiner Pfad bringt uns innerhalb der nächsten zehn Minuten hinab zur Lippenalm. Während des Abstiegs zur Alm haben wir stets einen wunderschönen Tiefblick auf den Walchsee vor der Nase. An der Lippenalm schlagen wir den Forstweg ein, der uns in einer Rechtskurve weiter bergab bringt. Nach einer Linkskurve treffen wir auf einen Wegweiser (gut fünf Minuten ab der Alm).

Hier biegen wir rechts ab (Wegweiser "Lippenhof/Walchsee") und steigen über einen ruppigen und steileren Pfad in vielen Serpentinen durch den schattigen Bergwald abwärts Richtung Walchsee. Nach 20 Minuten treffen wir auf einen Querweg. Hier gehen wir kurz nach rechts und verlassen diesen gleich wieder nach links (rot-weiße Markierungen). Der Pfad bringt uns nun aus dem Wald heraus, an einem Holzstadel vorbei und nach weiteren fünf Minuten erreichen wir einen Querweg. Hier biegen wir links in den breiten Weg ein. Nach wenigen Minuten biegen wir bei der nächsten Gelegenheit rechts ab und erreichen kurz darauf unseren Parkplatz.

Einkehrmöglichkeiten:
  • Raineralm (872 m), privat, Tel. +43 (0)5375/2213, ganzjährig geöffnet.
  • Obere Schwarzenbachalm (1070 m), privat, Tel. +43 (0)664/5875865, geöffnet von Mitte Mai bis Mitte Oktober.
  • Lippenalm (955 m), privat, Tel. +43 (0)664/9156385, geöffnet von 14. April bis Ende Oktober und von 26. Dezember bis Ende März. Montag ist Ruhetag.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
660 m - 872 m + 1:05 1:05 Raineralm
872 m - 1070 m + 0:35 1:40 Obere Schwarzenbachalm
1070 m - 1164 m + 0:20 2:00 Ebersberg
1164 m - 955 m + 0:25 2:25 Lippenalm
955 m - 660 m + 0:50 3:15 Kranzach

Autor: Didi Hackl
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