Mangfallgebirge

Rechelkopf (1330 m) als Skitour

1
Tourdaten:
Aufstieg:  2:00 Stunden
Abfahrt:  0:45 Stunden
530 Höhenmeter

Marienstein (800 m) - Sigrizalm (1160 m) - Rechelkopf (1330 m)

Charakter: Leichte Skitour oder Schneeschuhtour, die sich auch als Winterwanderung eignet. Der Zustieg zur Sigrizalm erfolgt über Forstwege. Ab der Sigrizalm geht es über einen freien und breiten Hang zum Gipfel. Der obere Teil des Gipfelhangs ist etwas steiler.

Exposition: Nordost

Lawinengefahr: Gering (Lawinenwarndienst beachten!).

Anfahrt: Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen. Nach der Ausfahrt bei der Ampel geradeaus weiter fahren und der B 318 über Warngau bis zum Gasthof Kreuzstraße folgen. Dort bei der Ampel rechts in die B 472 Richtung Bad Tölz einbiegen und nach Häuserdörfl bis zum nächsten Kreisverkehr fahren. Am Kreisverkehr nach links abbiegen und nach Marienstein fahren. Durch den Ort hindurch fahren und gleich nach dem Ortsendeschild am Beginn des Forstweges parken.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
47.74892, 11.665851 (in Google Maps öffnen)

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Die Route von Marienstein über die Sigrizalm zum Rechelkopf eigenet sich im Winter hervorragend für eine kleine Skitour oder Schneeschuhtour. Wer mit Skiern unterwegs ist, erlebt die Exkursion wegen des langen Zustiegs über Forstwege und die vielen flachen Passagen eher als Skiwanderung. Erst am breiten Gipfelhang nach der Sigrizalm kommt man als Skitourengeher richtig auf seine Kosten. Die Strecke eignet sich auch ideal für eine Winterwanderung: Die Forstwege sind bis zur Sigrizalm meist problemlos zu gehen und das 30-minütige Gestapfe von der Alm zum Gipfel ist recht überschaubar. Ob mit Skiern, Schneeschuhen oder zu Fuß: Auch im Winter lockt der Rechelkopf als leicht erreichbares Ziel und mit einem schönen Panoramablick über den Isarwinkel aufs Karwendel.

Aufstieg: Nach dem Ortsschild von Marienstein biegen wir gleich nach den Parkmöglichkeiten links in den breiten Forstweg ein (Wegweiser "Sigrizalm, Rechelkopf"), der uns einem großzügigen Rechtsbogen zum Waldrand bringt. Der breite Weg leitet uns ohne größeren Höhengewinn in den Bergwald hinein. Nach einer Gehzeit von 20 Minuten überqueren wir eine größere Lichtung. Im Anschluss leitet uns der Weg in sanftem Gefälle zum Bachlauf der Gaißach, dem wir von nun an folgen. Knapp zehn Minuten später gelangen wir zu einer Weggabelung. Nun folgen wir nicht dem ausgeschilderten Weg zum Rechelkopf, sondern biegen rechts ab, überqueren die Gaißach und folgen dem kleinen Plattenbach durch einen engen Taleinschnitt.

Nach einer Gehzeit von weiteren 15 Minuten gelangen wir zu einer unbeschilderten Kreuzung. Linker Hand thront ein paar Meter über uns die Ochsenhütte. Wir biegen links ab, gehen an der Ochsenhütte vorbei und erreichen knapp fünf Minuten später eine weitere Verzweigung. Hier halten wir uns wiederum links und folgen kurz darauf bei der nächsten Weggabelung der Forststraße nach rechts. Wir passieren eine Lichtung und steigen im Anschluss über den Forstweg in zwei Kehren zügig bergauf. Schließlich passieren wir ein Gedenkkreuz und unser Forstweg mündet kurz darauf auf einen Querweg. Nun biegen wir rechtshaltend in den breiten Fahrweg ein, verlassen kurz darauf den Bergwald und passieren eine kleine Berghütte.

Wir gehen weiter geradeaus und erreichen nur zwei Minuten später die Sigrizalm. Jetzt queren wir unterhalb des Almgebäudes vorbei und gelangen gleich nach der Alm zu einer beschilderten Verzweigung. Hier biegen wir links ab (Wegweiser "Rechelkopf"), gehen rechts an der Sigrizalm vorbei und passieren rechtshaltend einen Durchlass an einem Weidezaun. Nun befinden wir uns am freien und breiten Gipfelhang des Rechelkopfs und können hier auch die ersten Ausblicke über das Alpenvorland zum Taubenberg genießen. Für den Weg zum Gipfel steigen wir über den breiten Hang in südwestlicher Richtung bergauf. Einige Kuppen umgehen wir linkshaltend rechts eines Grabens bleibend oder rechtshaltend durch eine Senke.

Nach den Kuppen stehen wir vor dem steileren Gipfelhang. Wir peilen nun den Waldrand entweder links oder rechts des Gipfelhangs an. Bei der linken Variante gelangen wir hinauf zum breiten Bergrücken, wenden uns nach rechts und folgen dem gutmütigen Rücken hinauf zum Gipfelkreuz. Die linke Seite ist ein klein wenig flacher als die rechte und für Skitourengeher besser geeignet. Winterwanderer nehmen meist die rechte und kürzere Variante und gelangen so direkt und ohne Umwege zum großen Gipfelkreuz. Vom höchsten Punkt blicken wir über das Isartal zum Karwendel, zum Brauneck und zur Benediktenwand, sowie zum Heigelkopf und Zwieselberg. In östlicher Richtung sticht der markante Wendelstein aus dem Panorama heraus.

Abfahrt/Abstieg: Entlang der Aufstiegsroute. Skitourengeher nutzen für die Abfahrt hinunter Richtung Sigrizalm auch die licht bewaldete Flanke östlich des Gipfelhangs.

Im Sommer:
Die Aufstiegsroute von Marienstein über die Sigrizalm lohnt sich auch sehr für eine Wanderung (zur Tourbeschreibung). Alternativ kann der Rechelkopf auch von Gaißach-Lehen bestiegen werden (zur Tourbeschreibung).

Einkehrmöglichkeit:
Sigrizalm (1160 m), private Hütte der DAV-Sektion Waakirchen. An der Alm gibt es Getränke zu kaufen. Im Winter von Samstag 12:00 Uhr bis Sonntag 16:00 Uhr geöffnet.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
800 m - 1160 m + 1:30 1:30 Sigrizalm
1160 m - 1330 m + 0:30 2:00 Rechelkopf
1330 m - 1160 m + 0:20 2:05 Sigrizalm
1160 m - 800 m + 1:10 3:15 Marienstein

Autor: Didi Hackl
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09.01.17  Wir haben die Tour zur Sigrizalm gestern nachmittag gemacht, die Bedingungen waren super, schöne einsame ... [weiter]

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